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Die Anspannung war einigen Spielerinnen ins Gesicht geschrieben, trotzdem waren alle motiviert, die ersten Punkte mit nach Hause zu nehmen. Auf dem Feld wurden einige strukturelle Änderungen vorgenommen, die neuen Wind ins Spiel bringen sollten. Keeperin Alina Henkel besetzte nun die Kreisposition und auch der Rückraum wurde teilweise neu formiert. Die Frauen konnten sich drüber freuen, Rückraum-Spielerin Lydia Bruchno aus der Babypause zurück begrüßen zu können.

Das Schiedsrichtergespann aus Falkensee pfiff pünktlich um 14.00 uhr an, Wünsdorf in Ballbesitz. Leider schafften es die Frauen nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Keeperin Sabine Prill hielt jedoch ebenso den Kasten sauber und erst nach einigen Minuten gelang den Gastgeberinnen die 1:0 Führung. Wünsdorf fiel es schwer, ins Spiel zu kommen, doch sie ließen nicht zu, dass die Luckenwalderinnen den Abstand ausbauen konnten. Bessere Absprachen in der Abwehr und einige gute Angriffe machten das Spiel weiter spannend.

 

Halbzeitstand: HV Luckenwalde II – MTV Wünsdorf 9:11

 

Klare Ansage von Coach Kilian Kerbs: "Auf keinen Fall dürfen wir die ersten fünf Minuten verpennen!" Doch leichter gesagt als getan. Wieder gelang es den Frauen von Luckenwalde, sich durchzusetzen. Dem MTV fehlte es weiter an Glück im Abschluss. Gut herausgespielte Möglichkeiten waren jedenfalls ausreichend vorhanden. In der 2. Hälfte der Partie kassierte Luckenwalde gleich vier Zeitstrafen, was Wünsdorf Platz und einige Vorteile verschaffte. Die Uhr tickte. Das Spiel war längst nicht entschieden, aber es standen nur noch fünf Minuten auf der Uhr.

Auch die eingewechselte Stefanie Thiemes, die ebenfalls aus der Babypause zurückgekehrt ist, parierte einige starke Bälle. In der Schlussminute stand es 20:18! Wünsdorf gelang der Anschlusstreffer. Die Frauen blieben konzentriert und eroberten sich den Ball zurück. Nur noch 12 Sekunden zu spielen! Trainer Kerbs nahm die Auszeit. "Ruhig bleiben und den Ball ins Tor bringen...da ist noch alles drin" Anpfiff! Doch die Schiris pfiffen immer wieder zurück und korrigierten die Aufstellung, unnötig! Die Uhr lief weiter, ohne dass die MTV-Frauen nochmal zum Abschluss kommen konnten. Der ausgeführte Freiwurf landete in den Händen der gegnerischen Torhüterin.

Schade. Leider mussten beide Punkte in Luckenwalde bleiben, doch für die Mädels gibt es keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Der MTV lieferte ein starkes erstes Saisonspiel ab. Beim nächsten Mal muss eben nur noch das Glück auf der richtigen Seite stehen.

Am 19. September empfangen die MTV-Frauen den SC Trebbin in der Paul-Schumann-Halle (15.30 Uhr).

 

HV Luckenwalde 09 II: Tusche, Hauffa – Warnicke 6, Hikel 4, Lehmann 4, Hohnke 2, Mattner 2, Heinrich 1, Schultz 1, Breitenbach, Schulze, Berger, Titze, Hintze

MTV Wünsdorf 1910: Prill, Thiemes – Ehmig 5, Bruchno 3, Schmidt 3, Körner 3, Thätner 3, Schmikat 1, Schiege 1, Benz, Greulich, Henkel, Pfarr, Hirschfeld

 

 

Team II mit verkorkstem Saisonstart

 

Für die neu formierte zweite Männermannschaft der Wölfe war es kein gelungener Saisonstart. Direkt nach der knappen Pleite der Frauen wollte Team II seine Bewährungsprobe bei der Luckenwalde-Reserve bestehen, konnte den eigenen Erwartungen aber nicht gerecht werden. Die Abwehr funktionierte nicht wie gewollt und so kassierten die Wünsdorfer zu viele zu einfache Tore. Gleichzeitig war im Angriff zu wenig Druck und Spielfreude zu spüren, so dass Luckenwalde sich schnell absetzen konnte. Schon zur Pause führten die Hausherren mit 14:8, hatten sich ein gutes Polster aufgebaut.

Auch im zweiten Abschnitt konnte sich der MTV nicht mehr aufbäumen. Zu viele technische Fehler gaben den Gastgebern die Chance, den Sieg deutlicher zu gestalten. Einzig durch die hohe Niederlage des SSV Falkensee III (19:31 bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II) bleibt der Wolfs-Reserve die rote Laterne nach dem 1. Spieltag erspart. 

Am 19. September empfangen die Wünsdorfer die Reserve des Ludwigsfelder HC (18.00 Uhr).

 

HV Luckenwalde 09 II: Martin – Bünting 8, Gleser 7, Drescher 7, Junge 4, Houffa 3, Störl 1, Borchert 1, Stein

MTV Wünsdorf 1910 II: Schmieder, Klein – Reichert 7, Apel 6, Schneider 3, Fredrich 2, Karg 1, Krüger, U. Seegebrecht, Kerbs

 

 

MTV-Frauen: Das Spiel aus Sicht der HV Luckenwalde

Quelle: facebook.com/HVL09

 

Nachdem sich die Reserve der Luckenwalder Handball Frauen in der Sommerpause stark veränderte, ging es nun am 06. September erstmals wieder um Punkte in der Kreisliga.
Nicht nur beim Trainergespann, nein auch im Kader der 2. Frauen gab es einige Veränderungen.
Nach einer eher durchwachsenen Phase der Vorbereitung wollen wir uns trotzdem mit einem Heimsieg die nötige Sicherheit für die kommenden schweren Aufgaben holen, erklärte uns Trainer Frank Berger vor der Partie. Es wird wahrscheinlich ein Spiel auf Augenhöhe, indem die Mannschaft in Vorteil kommen wird, welche sich weniger technische Fehler leistet.
So verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. Nachdem man auf Luckenwalder Seite einen Torwartwechsel vornahm, fand auch das Team jetzt besser ins Spiel. Eigentlich haben wir klarste Chancen nicht genutzt, und hätten eigentlich schon zur Pause höher führen müssen, so der Luckenwalder Coach beim Halbzeitfazit.
Der Wechsel zwischen den Posten sollte sich erst in Durchgang zwei richtig auswirken. Ina Hauffa lief hier zur Bestform auf, und zog den Wünsdorfern Zahn um Zahn mit ihren Paraden und gehaltenen 7 Metern. Beim Stand von 16:12 für das Team um die Trainer Berger/Trapp schien eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein. Aber es sollte anders kommen. Durch einige Zeitstrafen auf Luckenwalder Seite, kamen die Wünsdorfer wieder auf 16:16 heran. Die Chancen, um die Führung auszubauen waren da, leider versagten die Nerven im Abschluss. Dennoch gelang dem Team von Trainer Berger nochmals ein drei Tore Vorsprung herauszuwerfen.
Dann wurde unser neugewählter Kapitän Isabell Wernicke in der 56. Minute für zwei Minuten auf die Bank geschickt. Wünsdorf kam noch einmal auf ein Tor heran. Aber dank einer wahren Abwehrschlacht, konnte die Reserve der HVL Frauen das Spiel mit 20:19 für sich entscheiden.
Fazit: Eine gut aufgelegte Ina Hauffa, ein Team was sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat, waren heute der Schlüssel zum Erfolg. Wir wissen, dass dies erst der Anfang einer langen Saison war. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber dessen ist sich das gesamte Team bewusst. Über die Leistung der Neuzugänge habe ich mich sehr gefreut, so Trainer Berger zum Abschluss.