Saisonspiele 2023/24

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Im Hinspiel gab es einen Krimi

Wölfe empfangen Gurken-Express
mtv februar11

Im Hinspiel erkämpften sich die Wölfe einen 22:21-Erfolg beim HC Spreewald und sorgten damit für eine faustdicke Überraschung. Nun steigt das Rückspiel in der MTV-Arena – mit einigen Sorgenfalten auf der Wölfe-Stirn. Mehr... 

Am 17. September hallte der Gesang „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“ durch die Mehrzweckhalle in Lübben. Aufsteiger MTV Wünsdorf hatte gerade das dritte Spiel in Folge in der Brandenburgliga gewonnen, siegte beim Oberliga-Absteiger HC Spreewald mit 22:21. Es war ein Spiel, was mächtig Eindruck machte in der Liga. Die Wölfe drehten einen 11:14-Halbzeitrückstand und nahmen mit einer Mega-Moral die Punkte mit nach Hause.

Bis zum Rückspiel am Samstag hat sich die Situation um einiges verändert. Spreewald, damals mit zwei Niederlagen aus drei Spielen gestartet, hat seit der Pleite gegen die Wölfe nur noch ein Spiel verloren, dazu zwei Remis aber eben auch sechs Siege. In Summe ergibt das Platz 4 in der Brandenburgliga. Die Serie der Wölfe riss nach dem Sieg über den HCS: Nur noch ein Sieg und ein Unentschieden gab es, aber acht Niederlagen in zehn Spielen. Platz 9 in der Brandenburgliga. Auf den einstigen Spitzenreiterplatz sind es 14 Punkte Rückstand.

So gehen die Wölfe trotz des Hinspiel-Ergebnisses als klarer Außenseiter in die Partie gegen die Gurkentruppe aus Lübben. Seit dem 26:29 im Oktober gegen Werder II hat der HC Spreewald nicht mehr verloren. Gibt's jetzt die Gurken-Rache für die Hinspiel-Pleite? Fakt ist: Der HCS hat gegen den MTV nicht nur das Hinspiel verloren. Auch in der Vorbereitung gab es bereits ein Duell zwischen beiden Teams. Auch dort ging der MTV als Sieger hervor. Mit dem Willen und der Moral aus dem Hinspiel will das Wolfsrudel sich nun auch ins Rückspiel beißen und dem Gegner so das Leben schwer machen.

Schwer hat es das Wolfsrudel derzeit ohnehin. Neben dem schwachen Rückrundenstart mit Niederlagen gegen Werder II und in Cottbus plagen die Wölfe akute Personalsorgen. In den vergangenen Einheiten hatte Physiotherapeutin Sarah Reinecke alle Hände voll zu tun. Scharfschütze Lukas Seifert (sechs Tore im Hinspiel) ist seit mehreren Wochen verletzt. Auch Spielmacher Nils Seegebrecht fehlt seit Wochen wegen einer schweren Fußverletzung. Nun kommt auch noch der Ausfall von Torhüter Carlo Paeschke hinzu. Der Schlussmann fehlt wegen einer Handverletzung. Tim Engel hat sich im Training am Fuß verletzt und wird ebenfalls nicht spielfähig sein. Das Rudel hinkt, wird aber dennoch nicht mit weißer Fahne die Halle betreten. 

Mit Trainingsspielen versuchte die Mannschaft im Rhythmus zu bleiben, studierte dabei auch Alternativen ein, um die Verletzen bestmöglich zu ersetzen. Gegen den HCS wartet nun nach zwei spielfreien Wochenenden die nächste Bewährungsprobe, um nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu rücken.

Samstag, 11. Februar 18.30 Uhr
Paul-Schumann-Halle Wünsdorf

Wünsdorfer Wölfe – HC Spreewald

Ein Vorprogramm zum Heimspiel der Wölfe wird es nicht geben. Eigentlich sollte die männliche A-Jugend gegen Chemie Guben antreten. Das Heimspiel der Welpen wurde aber abgesagt. Erst am Sonntag ran muss die zweite Männermannschaft. Die muss dafür allerdings ziemlich früh aufstehen. Das Auswärtsspiel bei Motor Babelsberg II steht an. Die Motor-Handball tragen ihre Heimspiel traditionell immer am Sonntagmorgen um 10 Uhr aus. Ein bei den Wölfen ziemlich unbeliebte Spielzeit.

Das Hinspiel gegen Babelsberg konnte der MTV erfolgreich gestalten. Zum Saisonauftakt gab es einen 35:25-Erfolg in heimischer Halle. Ein Sieg, der damals der einzige Fleck auf einem soliden Saisonstart der Babelsberger war. Sie hatten ihren Saisonauftakt bereits eine Woche vorher bestritten, konnten diesen gegen Schöneiche II gewinnen. Insgesamt gab es aus den ersten vier Spielen drei Siege – nur eben gegen Wünsdorf nicht.

So spielt Babelsberg in der Spitzengruppe mit. Hinter dem einsamen Tabellenführer Potsdam IV liegen die Wölfe mit nur zwei Minuspunkten. Die Wölfe-Verfolger sind Lok Rangsdorf und Babelsberg mit jeweils sechs Minuspunkten (je drei Niederlagen). Allerdings gab es für Babelsberg erst am vergangenen Spieltag die letzte Pleite. Bei der SG Schöneiche II verlor der SV mit 30:31. Die Wölfe könnten mit einem Sieg schon mal den Treppchenplatz sichern. Auf Platz vier würde der Vorsprung dann nämlich auf sechs Punkte anwachsen. Zwar hat der SSV Falkensee ebenfalls nur sechs Minuspunkte, aber noch zwei Spiele weniger. Eins davon allerdings gegen Potsdam, dass ihre Spiele im Schnitt mit 18 Toren Vorsprung gewinnt.

Im letzten Spiel gegen den SSV Falkensee konnten die Wölfe punkten. 31:25 hieß es in der Paul-Schumann-Halle. Allerdings plätscherte das Spiel lange Zeit dahin, immer wieder gab es Phasen, in der sich beide Mannschaften viele Fehler gönnten und ein wackliges Spiel zeigten. In Babelsberg will der MTV wach und stabil auftreten, damit es keine Katerstimmung am Mittagstisch gibt.

Samstag, 11. Februar 18.30 Uhr
Paul-Schumann-Halle Wünsdorf

Wünsdorfer Wölfe – HC Spreewald

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