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Rückkehrer Jan-Eike Albrecht und Dirk Becker

 „Wir wollen dem Verein etwas zurückgeben“

Das große Comeback-Interview

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Sie sind wieder zurück! Dirk Becker (39) und Jan-Eike Albrecht (34) tragen nach zwei Jahren beim HSV Oberhavel wieder den Wolf auf der Brust. In der Landesliga wollen sie der jungen Wünsdorf Mannschaft bei der Entwicklung helfen und selbst nochmal voll angreifen. In einer Kleingartenkolonie in Berlin traf Conrad Hipp die beiden zum großen Comeback-Interview. Sie erzählen, wie ihre Rückkehr zusande kam, wer ihr Lieblingsgegner ist und warum der HSV Oberhavel zerfallen ist.

Dieses Interview wird Ihnen präsentiert von

zurawski 2016Becks, Jan. Herzlich Willkommen zurück! Wie fühlt es sich an, wieder ein Wolf zu sein?

Jan-Eike Albrecht: Ich muss gestehen, so einhundert Prozent angekommen bin ich noch nicht. Aber ich freue mich, wieder hier zu sein.

Dirk Becker: Ich freue mich auch, wieder hier zu sein.

Wieso seid ihr wieder hier?

DB: Ich fühle mich mit dem Verein einfach verbunden und so war es klar, entweder aufzuhören oder nochmal das schwarz-weiße Trikot zu tragen.

JEA: Mir geht es ähnlich. Ich hab mich auch damals schon immer wohlgefühlt hier. Irgendwann kam es dazu, dass ich mit Becks darüber gesprochen habe, welcher Verein passen würde. Wir wollten beide noch weitermachen und wollten beide auch weiterhin zusammenspielen. Und hier passt es einfach. Wir kennen die Leute hier, den Verein.

jan conrad becks bankWie kam es dazu, dass ihr wieder herkommt. Eure Initiative oder hat der MTV euch angesprochen?

DB: Ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht mehr so genau. Auf einmal saßen wir alle an einem Tisch und alles war klar.

JEA: Na, dann lass mich das erklären. Wünsdorf hat bei mir immer klar gemacht, dass sie mich gern zurückwollen. Das war ja schon immer irgendwie ein Thema. Im Mai habe ich Denny dann einfach mal geschrieben, wie die aktuelle Situation im Verein ist. Und dann saßen wir kurze Zeit später alle an einem Tisch.

Wer sind alle?

JEA: Bei diesem Gespräch ein paar Wochen später waren neben Becks, Denny und mir dann auch schon der neue Coach Matthias dabei und Ronny.

Was wurde dort besprochen?

JEA: Es war uns wichtig, was auf der Trainerposition passiert. Wir haben uns dort einfach ausgetauscht, wie die Situation ist.

Gab es noch andere Optionen für euch?

DB: Das ist jetzt völlig egal.

JEA: (lacht) Ach Becks, kannst doch erzählen, wie begehrt zu bist. Ein paar Brandenburgligisten hatten Interesse, auch zwei Vereine aus der Ostsee-Spree-Liga. Aber das wurde mir persönlich alles zuviel. Ich bin jetzt 34, habe Familie. Da ist es hier entspannter. Das Verständnis hier ist ein ganz anderes, wenn man mal keine Zeit hat.

 

Albrecht: „Die Führung wurde besser verteilt“


Wie wurdet ihr bei eurem ersten Training empfangen?

DB: Sehr positiv würde ich sagen.

JEA: Ich würde sagen, normal. Es hat mich zumindest keiner doof angemacht. Einige kannten uns auch noch von früher.

Ihr habt bisher nur ein paar Trainingseinheiten mitgemacht. Was hat sich in Wünsdorf verändert?

DB: Die Mannschaft! Es sind nur wenige aus unserer ersten Zeit dabei. Aber ich finde das erfrischend. Es macht Spaß.

JEA: Die Abteilungsleitung wurde verändert. Das wurde umstrukturiert. Die Führung wurde besser verteilt.

Was ist noch wie früher?

DB: (lacht) Das der gute Egon ab und zu beim Training vorbeischaut.

Ihr habt hier viele schöne Jahre erlebt. Was habt ihr in eurer zweiten Amtszeit beim MTV vor?

JAE: Spaß haben.

DB: In erster Linie will ich dem Verein helfen, dass er sich so gut weiter entwickelt.

JEA: Ich will dem Verein auch einfach etwas zurückgeben. Ich habe hier eine tolle Zeit gehabt und möchte der jungen Mannschaft jetzt auch helfen, sich weiterzuentwickeln.

 

Becker: „Die Zeit in Oberhavel war enttäuschend“


Was ist in den zwei Jahren vom MTV hängen geblieben? Was habt ihr noch von hier mitbekommen?

DB: Man hat von der Umstellung schon was mitbekommen. Auch, dass die gute und mühevolle Nachwuchsarbeit schnell Früchte getragen hat. Das ist gut und daran muss jetzt unbedingt angeknüpft werden.

spazierenWelche Erinnerung habt ihr noch an euren Abgang damals?

JAE: Ich weiß noch, dass ich damals ziemlich traurig war.

DB: Das war schon eine schöne und erfolgreiche Zeit. Da war es natürlich schwer, zu gehen. Allerdings hatte ich für mich damals schon in der Winterpause beschlossen, zur nächsten Saison nach Oberhavel zu wechseln, so dass genug Zeit war, sich auf den Abschied vorzubereiten.

JEA: Das war schade, dass es damals so auseinander ging. Die Umstellung nach dem Aufstieg war einfach zu viel. Die zwei Jahre in der Brandenburgliga waren komplett anders als die Zeit davor. Es war wirklich schade, dann mit einigen nicht mehr zusammen spielen zu können.

An wen denkst du da?

JEA: Dave zum Beispiel. Oder Matze Bludau. Das waren super Typen. Aber insgesamt ist nach dem Aufstieg die Identifikation ein bisschen hängen geblieben.

Ihr habt die vergangenen zwei Jahre beim HSV Oberhavel gespielt unter unserem alten Coach Stephan Buchholz. Was habt ihr in dieser Zeit erlebt?

DB: Ich sag mal ganz ehrlich: Die Zeit ist enttäuschend verlaufen.

Warum?

DB: Menschlich gesehen hat das sehr gut gepasst, aber leider hat sich der Verein nicht so entwickelt, wie man sich das gewünscht hat.

JEA: Man hatte in Oberhavel kaum Zuschauer. Das war ganz anders als hier. Auch die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft stimmte überhaupt nicht. Auch mit der Vereinsführung lief es irgendwie nicht rund. Es war auch ein komisches Gefühl, dass man sich immer in der Mannschaft pushen musste. Das war man anders gewohnt. Ich kannte es aus Lichtenrade, viel Unterstützung von außen zu haben, auch in Luckau war das gut. Aber nach den ganzen Vereinen, für die ich gespielt hab, muss ich auch an der Stelle mal betonen, dass das alles nicht vergleichbar ist mit dem hier.

Wieso ging das Projekt Oberhavel zu Bruch?

DB: Der Kader war einfach viel zu klein um dauerhaft die Brandenburgliga zu halten. Aus dem Verein selbst heraus gab es außerdem keine Jugend, die die Mannschaft hätte ergänzen können und leider gab es auch nicht genügend Anreizpunkte, um auswärtige Spieler zu diesem Verein zu locken.

JEA: Der Bezug zur ersten Mannschaft hat einfach gefehlt. Unsere Heimhalle war in Oranienburg, die Kinder kamen aus Hohen Neuendorf. In so einem jungen Verein fehlt dann logischerweise auch der Unterbau. Die spielerische Kluft war auch sehr groß.

Das klingt nach einigen Problemen.

JEA: Die gab es auch. Becks hat ja die Kadergröße schon angesprochen. Das können wir ja mal als Beispiel nehmen. Wir hatten zu Beginn 18 Spieler. Innerhalb eines halben Jahres waren es noch 10. Derjenige, der dort alles aufgebaut hatte, zog sich vollkommen zurück. Sowohl als Spieler als auch als Organisator. Dann kommen noch ein paar Verletzungen dazu und schon wird aus einem 1. Platz in der Hinrunde ein 5. oder 6. Platz. Dann hast du im Sommer ein paar Abgänge und keine Zugänge. Und schon gehst du aus besagten Gründen mit einem Rumpfteam in die Saison. Dann stellt sich die Frage, wie du so vernünftig trainieren willst. Da ist der sportliche Abstieg dann auch keine Überraschung mehr. Auf noch so eine Saison hatte ich dann persönlich auch keine Lust mehr. Obwohl es an sich schon eine coole Truppe war.

Auch beim MTV gab es damals einen Zerfall. Kann man das beides miteinander vergleichen?

DB: Eigentlich nicht. Der Zerfall beim MTV damals fußte ja eher auf den unterschiedlichen Auffassungen zum Handballsport innerhalb der Mannschaft.

JEA: Ich finde schon, dass es einige Parallelen gibt. Der große Unterschied ist allerdings, dass der MTV trotz allem ein gut aufgestellter Verein war und ist. Der Unterbau stimmt hier einfach.

Und die Parallelen?

JEA: Die gesamte Verantwortung war auf wenige Personen verteilt. Als diese Personen, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr zur Verfügung standen, waren diejenigen, die die Verantwortung übernommen haben, einfach überfordert.

 

Aufstiegstrainer Buchholz erholt sich vom Handball


Wie wird es in Oberhavel weitergehen?

JEA: Wie es genau dort weitergeht, weiß ich gar nicht. Im Umkreis wird es schwer, sich gegen die großen Vereine zu behaupten.

DB: Und die erste Männermannschaft wurde komplett abgemeldet.
freizeit oase

Was macht unser Aufstiegs-Coach Stephan Buchholz jetzt?

JEA: Stephan wird sich jetzt vom Trainer-Dasein etwas erholen. Er hat ja beruflich und familiär genug um die Ohren.

Jan, du warst beim HSV, davor in Wünsdorf und auch bei deinen Stationen zuvor schon unter Stephans Fittichen. Jetzt ist ein anderer, ambitionierter Coach da. Was wird sich da für dich verändern?

JEA: Buchi kannte mich natürlich sehr gut, wusste ganz genau um meine Stärken und Schwächen. Jetzt muss ich halt nochmal zeigen, was ich kann. Das finde ich aber gut so. Das gibt dem ganzen nochmal einen neuen Anreiz.

Becks, du warst in der ganzen Zeit hier Kapitän. Strebst du das Amt jetzt wieder an?

DB: Das bestimmt der Trainer.

Was hat sich in den zwei Jahren bei Dirk Becker verändert?

DB: Ich hab deutlich mehr graue Haare bekommen. Alles weitere sollen andere bewerten.

Jan?

JEA: Er hat körperlich ganz schön zugelegt. Fährt immer fleißig zum Fitness. Aber schneller ist er nicht geworden. (lacht)

Was hat sich bei dir verändert?

JEA: Nicht viel, eigentlich. Ich bin vielleicht nicht mehr ganz so spritzig wie früher, hab aber viele Erfahrungen dazu gewonnen. Und wenn ich will, kann ich auch noch rennen. (lacht)

 

„Die Entwicklung der Jugend steht im Vordergrund“


Jan bleibt bei der Rückennummer 8. Becks springt von der 14 auf die 24. Warum?

DB: Ja, ich spiele mit der 24 in dieser Saison. Die 14 ist an Max vergeben. Ich bin ein neuer Spieler und muss mich da fügen. Ich kann ja hier nicht angetanzt kommen und jemanden die Nummer wegnehmen. Das bedeutet nun einen neue Rückennummer für mich.

Viele waren überrascht, als sie erfuhren, dass ihr wiederkommt. Wie habt ihr eure Rückkehr erlebt?

DB: Das stimmt. Da waren einige überrascht, aber ich hab das Gefühl, dass es ausschließlich positiv war.

Mit eurer Rückkehr verbinden viele höhere Erwartungen beim MTV. Dahme schrieb, „da will wohl jemand in die Verbandsliga“. Wie seht ihr das. Steigen die Erwartungen mit eurer Rückkehr?

JEA: Da haben wir wohl beide mit gerechnet, dass die Erwartungshaltung steigt.

DB: Das mit der Rückkehr neue Erwartungen geschürt werden, ist ja ganz klar. Aber wir werden das als Mannschaft annehmen und zusehen, die Herausforderung zu bewältigen.

JEA: Man darf aber nicht vergessen, dass wir uns auch erstmal an die Mannschaft und die Liga gewöhnen.

Wie kommt das bei euch an, wenn durch eure Rückkehr die Erwartungen höher werden?

DB: Ansporn! Wir werden intensiv trainieren um am Ende des Tages den Erwartungen so gut es geht gerecht zu werden.

Wenn Dahme es aber schon mal angesprochen hat… Wollt ihr in die Verbandsliga?

JEA: Wir wollen oben mitspielen und den jungen Spielern helfen, sich weiterzuentwickeln. Das steht im Vordergrund. Wenn es dann zum Aufstieg reichen sollte, ist das schön. Wenn nicht, auch nicht schlimm. So ein Aufstieg ist zwar geil, aber bringt auch immer Risiken mit sich. Wenn im Jahr darauf gleich wieder Abstieg folgt, wäre dem Verein auch nicht geholfen.

Einige Gegner sind aus Verbandsliga-Zeiten noch bekannt. Auf was bereitet ihr euch vor?

DB: Die Mannschaften haben sich in den vergangenen Jahren ziemlich verändert und ich denke, dass wenn wir unser Spiel optimal auf die Platte bringen, ausreichend vorbereitet sind.

JEA: Ich bin mir sicher, dass uns der Trainer auch vernünftig auf die Spiele vorbereiten. Ich werd das ganze auf mich zukommen lassen und versuche in jedem Spiel, das Beste zu geben.

Gibt es einen Gegner, auf den ihr euch besonders freut?

DB: In Senftenberg war es eigentlich immer besonders lustig…

Wieso?

DB: Die Halle war etwas ganz spezielles in Senftenberg. Wann spielt man schon auf einem abgenutzten Tartanboden in einer Leichtathletikhalle. Beim Prellen konnte der Ball auch einfach zur Seite wegspringen, weil er auf einer Bodenwelle landete. Fallwürfe sollte man sich sparen.

Welches Spiel könnte man aus dem Kalender streichen?

DB: Keins! Wer kommt, wird bespielt.

Der MTV will oben mitspielen. Wer wird da noch mitmischen?

JEA: Oben mit dabei sein werden sicher die beiden Absteiger Senftenberg und Eisenhüttenstadt. Dazu sehe ich Dahme und Schöneiche oben.

Stichwort Schöneiche. Seit den 80ern hat es dieses Spiel im Vorjahr erstmals wieder gegeben. Das hat die Handballfans in der Umgebung natürlich stark beschäftigt. Denkt man in der Vorbereitung schon an solche Highlights?

DB: Nein! Ich bin viel zu sehr damit beschäftigt, die Laufeinheiten im Sommer zu überleben. (lacht)

JEA: Das Spiel gegen Schöneiche wird mit Sicherheit eines der besonderen in der Saison werden.

 

Becker: »Habe mir von Matthias einiges abgeschaut


Das erste Pflichtspiel ist im Pokal gegen Belzig. Wünsdorf ist dort Außenseiter. Die Rolle als Pokal-Underdog im Wölfe-Dress ist euch bestens bekannt. Da erinnere ich mich an große Pokalabende. Was geht da?

DB: Leider wird die ganze Vorbereitung und die Hinrunde durch die Bauphase in der Halle beeinflusst. Somit wird das Pokalspiel schon noch ein Teil der Vorbereitung sein. Besonders wegen dieses unsäglichen Turniermodus.

JEA: Belzig hat eine ordentliche Jugendarbeit. Bei uns sind die Abläufe noch nicht voll verinnerlicht. Da wird es bei Belzig anders aussehen. Das wird ein ganz schweres Spiel.
becks matze janLasst uns über die Mannschaft reden. Fangen wir beim Coach an. Becks, du kennst ihn noch aus eurer gemeinsamen Zeit beim LHC. Erzähl uns was über ihn.

DB: Der Trainer war als Spieler immer sehr strebsam und ziemlich fleißig im Training. Selbst in der Zeit, wo es für uns beide schwierig war in der Mannschaft. Das war immer sehr imponierend und ich muss zugeben, dass ich mir damals auch einiges von ihm abgeschaut habe. Aber ich will nicht zu viel erzählen, sondern lieber trainieren.

Als Trainer ist er noch ein „Frischling“. Wenn du dich daran erinnerst, wie er als Spieler war. Ist er auch ein guter Coach?

DB: Das steht mir nicht zu, ihn zu bewerten. Ich schätze ihn sportlich und als Mensch sehr und somit bin ich mir sicher, dass es funktionieren wird.

Kommen wir zur Mannschaft. Welchen Eindruck macht das junge Team?

JEA: Die Situation mit den ganzen jungen Spielern ist schon irgendwie witzig, aber so ist das halt, wenn man alt wird.

DB: Ich bin sehr beeindruckt davon, dass in der Mannschaft ein sehr gut gewachsener Zusammenhalt herrscht.

Viele der Spieler saßen damals bei euren Spielen als Jugendspieler auf der Tribüne. Durchgeschwitzt von ihren eigenen Spielen und haben euch zugesehen und angefeuert. Was haben die Jungs sich schon von euch abgeguckt?

DB: Keine Ahnung. Aber ich bin mir sicher, dass sie alle ihren eigenen Weg gehen und das ist auch richtig.

Einige kennt ihr noch von damals. Auf wen habt ihr euch besonders gefreut?

DB: Auf keinen, sondern auf das Kollektiv hier war ich sehr neugierig.

Welcher der Jugendspieler hat bis heute den größten Sprung gemacht?

JEA: Puh, kann ich nicht genau sagen. Lars zum Beispiel hat sich gut entwickelt. Aber auch der leider verletzte Marius. Es fehlt den Jungen logischerweise noch ein bisschen an Körper und Kraft. Aber ich sehe bei vielen gute Ansätze.

Welches Potenzial steckt in der Mannschaft?

DB: Kurz- bis mittelfristig kann die Truppe sicherlich eine gesicherte Verbandsligamannschaft werden.

JEA: Potenzial ist da! Es liegt jetzt am Trainer und der Einstellung der Spieler, etwas daraus zu machen.

Welche Rolle nehmt ihr im Team ein?

JEA: Mal schauen. Hauptsache, wir funktionieren als Team.

Mit Ronny zusammen ist der alte Verbandsliga-Rückraum wieder vereint. Funktioniert dieses Trio noch genauso wie damals oder ist es etwas in die Jahre gekommen?

DB: Im Mittelpunkt muss stehen, die jungen Spieler zu entwickeln. Allerdings wird es sicherlich Situationen geben, in denen eine gewisse Härte aufkommt und da bin ich mir sicher, dass es noch genauso funktioniert, wenn nicht sogar besser.

JEA: Klar finde ich es cool, nochmal mit ´nem Ronny zusammen zu zocken. Wir haben uns auf und neben dem Feld immer verstanden. Ich denke, wir haben lange genug mit Ronny zusammen gespielt. Wir kennen die Bewegungen des anderen und es wird relativ schnell gehen, dass das Timing wieder stimmt. Das klappt schon noch.

Die alt bekannte Schlussfrage. Wer wird Meister und wo landet der MTV?

JEA: Das kann ich dieses Mal nur einfach nicht beantworten, weil ich die Mannschaften nicht einschätzen kann.

 

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei eurer zweiten Zeit bei den Wölfen

zurawski gross