Wölfe bei Twitter

rackwitz-teaser

Dieses Interview wird präsentiert von

Bildschirmfoto 2015-02-22 um 23.21.28

Justin Rackwitz (17) ist endlich alt genug, um bei den Männern mitzuspielen. Bereits in der Vorbereitung wurde er für die erste Mannschaft eingeplant, musste aber bis zum 21. September warten. Dort feierte er seinen 17. Geburtstag, ist seitdem spielberechtigt und wird gegen den Elsterwerdaer SV 94 sein Debüt in der ersten Mannschaft feiern. Im Interview mit Conrad Hipp spricht er über einen gut gebauten Körper, Angst vor einem schlechten Tag und kribbelnde Finger.

 

Conrad Hipp: Justin, dein Debüt bei den Männern steht an. In der Vorbereitung hast du schon fleißig mitgezockt, musstest im Pokal und in Ortrand aber zusehen. Wie heiß bist du auf den ersten Einsatz?

Justin Rackwitz (17): Ich bin sehr heiß, das erste Spiel bei den Männern zu spielen! Ich hab die ganze Zeit auf der Bank gesessen. Da haben die Finger gekribbelt, weil ich an liebsten mit gespielt hätte. Das Gefühl, auf der Bank zu sitzen, ist einfach das schlimmste.

 

CH: Was erwartest du von deinem ersten Männerspiel?

JR: Ich erwarte, dass ich auf dem Spielfeld stehen darf und nicht auf der Bank sitzen muss. Ich werde meine Leistung bringen und will das zeigen, was ich in der Vorbereitung gelernt habe. Ich weiß, dass ich in dieser Mannschaft viel Spaß haben kann.

 

CH: Im Vorfeld wurdest du von deinen Kollegen und den Trainern viel gelobt. Wie hoch sind deine eigenen Erwartungen an dich?

JR: Ich hoffe und denke, dass ich gut mithalten kann. Bei den Trainingsspielen oder beim Turnier konnte ich meine Leistung zeigen es gibt zwar immer ein paar Fehler aber das Team baut einen immer wieder auf und da ich ja nicht gerade den schmalsten Körper habe und gut gebaut bin denke ich das ich mich durchsetzen kann.

 

CH: Spürst du Druck, die Erwartungen nicht erfüllen zu können?

JR: Den Druck spüre ich auf jeden Fall. Dass man dann vielleicht nicht das bringt, was man von mir erwartet oder was ich im Training gezeigt habe. Ich hab ein bisschen Angst davor, einen schlechten Tag zu erwischen.

racki-bus

CH: Findest du, dass die Erwartungen an dich zu hoch sind?

JR: Nein, sie sind nicht zu hoch. Die Trainer wissen, was ich kann. Ich spüre ihr Vertrauen.

 

CH: Kurz zu deinem ersten Gegner. Wie bereitest du dich auf Elsterwerda vor?

JR: Ich werde mich im Training darauf vorbereiten, noch einmal richtig durchziehen, die Spielzüge üben und am Samstag nicht zu lange wach bleiben und ausgeschlafen an das Spiel ran gehen, mit viel Motivation und Freude.

 

CH: Kriegt der Gegner einen besonderen Platz in deinen Erinnerungen, weil er dein erster ist?

JR: Ja wird er. Elsterwerda wird mich immer an mein erstes Punktspiel bei den Männern, das ich als jugenspieler bei den Männern bestritten habe, erinnern.

 

CH: Du spielst am Kreis und im Rückraum. Wo fühlst du dich eher zuhause?

JR: Ich fühle mich bei den Männern mehr am Kreis Zuhause, da ich das die ganze Vorbereitung da trainiert habe und in den Trainingsspielen am Kreis gespielt habe. Ich fange jetzt erst an, bei den Männern Rückraum zu spielen, daher wird das eine große Herausforderung.

 

CH: Welchen Eindruck hast du nach den ersten 2 Pflichtspielen von der Mannschaft?

JR: Ich habe Einen guten Eindruck. Die Männer und die Jugend verstehen sich sehr gut. Jeder hat Spaß und ich fand, sie haben gut zusammen gespielt. Es gab zwar ein paar Verschiedenheiten, aber ich bin überzeugt, dass es sich alles noch ändern wird und wir ein super Team werden, was sehr gut miteinander spielen kann.

 levent-racki-bu

CH: Sven und Nils fallen noch eine Weile aus. Wie sehr erschwert das das Spiel?

JR: Es wird das Spiel schon sehr erschweren, da Sven und Nils sehr wichtige Positionen eingenommen haben und die Spielmacher waren. Sie haben mich auch sehr hochgepuscht in den Trainingsspielen. Ich denke, dass wird mir fehlen. Aber wir werden das auch schaffen. Wenn Sie uns unterstützen, auf der Tribüne oder auf der Bank, wird das und eine Riesen Hilfe sein

 

CH: Wird dadurch auch dein Einsatz beeinflusst?

JR: Ja er wird dadurch beeinflusst, weil jetzt zwei Spieler aus dem Rückraum fehlen. Da ich Kreis- und Rückraumspieler bin, werde ich bei den Männer erstmal beide Positionen spielen müssen und versuche einfach, mein Bestes zu geben.

 

CH: Was sind deine Ziele in dieser Saison?

JR: Meine Ziele in dieser Saison bei den Männern werden sein, dass ich mich gut verkaufe, ich mich gut durchsetzen will und zeigen möchte, dass ich mithalten kann und mich mit den Männern sehr gut verstehe.

 

CH: Was geht für die Mannschaft in dieser Spielzeit?

JR: Ich denke, in der Saison können wir einiges als Team erreichen. Ich wünsche mir natürlich, dass wir auf dem Treppchen stehen können, aber für mich steht das erstmal im Hintergrund. Im Vordergrund steht für mich, dass wir uns als Team gut zusammen finden und gut miteinander spielen können. Dass wir eine gute Leistung zeigen können und uns nicht abschießen lassen.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die erste Männersaison

zurawski-gross