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Zweiter Saisonsieg

Team II führt die Liga an

abwehr reichert luchmann im tor kersten

 

von Anna-Lee Rasper

Die zweite Mannschaft der Wünsdorfer Wölfe haben mit dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel die Tabellenführung in der Kreisliga übernommen. Gegen die HV Luckenwalde 09 II, die am ersten Spieltag deutlich mit 32:20 gegen Babelsberg II gewinnen konnten, siegten die Wölfe mit 28:20 und übernahmen so Platz 1. Bester Werfer wurde Wünsdorfs Lucas Vogel mit sieben Toren.

Nach dem erfolgreichen Saisonstart gegen die SG Schöneiche II waren die Wölfe nun heiß auf den Neuling der Liga. Gegen Luckenwalde II wollten die Wölfe wieder auf Sieg spielen, auch wenn Luckenwalde die große Unbekannte in der Liga ist. Ganz fremd waren sich beide Mannschaften aber dann doch nicht. Viele der Jungwölfe spielten schon in der A-Jugend gegen die angereiste Truppe. Wölfe-Trainer Nils Barsch hatte mit einem vollen Kader eine gute Auswahl. Er musste jedoch auf Max Werner und Tim Becker aus beruflichen Gründen verzichten. Der Rest war Spielfähig und heiß auf einen zweiten Sieg.

Die Wölfe starten gut in die Partie. Egor Vikhrov verwandelt zum Auftakt gleich zwei Siebenmeter (2./4.). Danach wird es bei beiden Mannschaften ruhiger, vier Minuten schenken sie sich nichts. In der 11. Minute kassiert Luckenwalde die erste Zeitstrafe, die Wölfe ziehen nach. Kreisläufer Marius Luchmann verlässt ebenfals für zwei Minuten die Platte (15.).

Fotogalerie MTV II - Luckenwalde II

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Zur gleichen Zeit wechselt Barsch die Keeper. für Nils Andreas kommt Neuzugang Justin Kersten. Barsch: „Beide Jungs sollten eine faire Spielzeit bekommen.“ Andreas hatte in seiner Viertelstunde den Kasten gut dicht gemacht, ließ nur drei Bälle rein (5:3). Auch Kersten kann gleich überzeugen, pariert einen Siebenmeter und gibt Lucas Vogel einen langen Pass. Der fängt und versenkt die Kugel im Netz (10:8). Mit einem 11:10 gehen beide Mannschaften in die Pause, „Wir müssen unsere Chancenverwertung verbessern, dann können wir unseren Abstand vergrößern“, so Barsch in der Pause.

Luckenwalde startet mit viel Power in die zweite Hälfte. Schnell gelingt der Ausgleich zum 12:12. Kurz darauf geht der Gast ersmals in Führung (13:14). Die Wölfe können die Halbzeitansprache anfangs schlecht umsetzen. Erst als Vikhrov auf seinen flinken Sohlen unterwegs ist, sich an der Spitze der 5:1-Abwehr den ein oder anderen Ball erhascht und die Konter versenkt, geht es bergauf. Auch Vogel läuft heiß. Er trickst Luckenwaldes Torhüter gleich vier mal hintereinander aus, alle Tore erziehlt er durch die Hosenträger des gegnerischen Torhüters.

Dann trifft auch Luchmann, der in der vergangenen Woche nach 539 Tagen Verletzungspause sein Comeback gab, erstmals nach seiner Rückkehr (23:19). Die restlichen Wölfe ziehen munter nach, bis zur Sirene wechseln die Torschützen. In der Zeit gelingt es Luckenwalde nicht, den Abstand großartig zu reduzieren, da Kersten die letzten fünf Minuten die Bude dicht hält. Der Neu-Wolf war mit seiner Leistung aber nicht komplett zufrieden: „Es war solide und auf jeden fall steigerungsfähig“, sagt er nüchtern und lobt aber die Mannschaft: „Der Anfang war ziemlich zäh. Wir haben aber gemeinsam das Spiel zum Guten gewendet.“.

Zum Schluss steht es für die Wölfe 28:20. damit gewinnt Team II auch ihr zweites Spiel und übernimmt vorerst die Tabellenführung. Für die nächsten drei Wochen hat die zweite erstmal keine Punktejagd vor sich. Am 14.10. um 16:00 Uhr geht es gegen Dahlewitz weiter. „Wir werden uns auf den Lorbeeren nicht ausruhen,“ sagt Barsch und gibt bereits die Route vor: „Das Training wird nach den Schwachpunkten der zwei Spiele ausgelegt.“ Dahlewitz hat kein spielfrei. Sie starten vor der Partie mit den Wölfen gegen Trebbin II und Falkensee II. Barsch „Ich werde die Leistung der Dahlewitzer beobachten um den Gegner besser einschätzen zu können.“ So soll dann in drei Wochen der dritte Sieg gefeiert werden.

MTV Wünsdorf: Andreas, Kersten (2/4 gehalten) – Vogel 7 (1/1), Vikhrov 6 (2/3), Karg 4, Apel 3, Reichert 2, Noack 2, Fredrich 1, Kerbs 1, Luchmann 1, U. Seegebrecht 1, Krüger, Kuschinsky