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Endlich wieder volles Haus im Wünsdorf

Die Wochen der Wahrheit für die Wölfe
mtv osg vorbericht

Die Wünsdorfer Wölfe starten den Schlussakkord im Rennen um die Meisterschaft in der Verbandsliga Süd. Nach der Osterpause geht es für den MTV in den letzten sieben Spielen der Saison in die Wochen der Wahrheit. Die starten mit einer guten Nachricht: Die Wölfe dürfen ab sofort wieder ohne Zuschauerbegrenzung spielen. Die Paul-Schumann-Halle darf endlich wieder richtig voll werden und bekommt gleich ein echtes Spitzenspiel. Mehr...

In der Osterpause gab es für die Wölfe keine faulen Eier im Nest. Die Tabellensituation ist nach wie vor komfortabel. Mit dem Sieg bei der HV Luckenwalde wurde die letzte Hürde seriös genommen. 26:0 Punkte – 13 Siege aus 13 Spielen. Der Puffer zur Konkurrenz beträgt nach Minuspunkten gesehen sechs Zähler auf Blau-Weiß Dahlewitz, sieben auf die HSG Schlaubetal und neun Punkte auf die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf.

Ein nettes Polster, das dazu verleitet, schonmal eine Aufstiegssause zu planen und die Meisterschaft als geklärt anzusehen. Doch genau das macht die Situation für die Wölfe sehr gefährlich. Denn: Das Restprogramm ist für den MTV kein Selbstläufer. Es warten sieben Partien, die es in sich haben. Der Plan: Fünf der sieben Spiele finden auswärts statt. Vier der sieben Spiele gehen gegen die Konkurrenz aus den Top4 der Liga. Ein straffes Programm und Gegner, die noch mal Laune haben, den Wölfen ein paar Stöcker zwischen die schnellen Beine zu werfen.

„Jetzt beginnen für uns die Wochen der Wahrheit“, weiß auch Trainer Ferenc Remes. Die beginnen aber mit einer guten Nachricht: Zum Heimspiel gegen die OSG Fredersdorf-Vogelsdorf am Samstag entfällt die Zuschauerbegrenzung in der Paul-Schumann-Halle. Abteilungsleiter Denny Philipp: „Wir freuen uns sehr, dass wir wieder etwas mehr Normalität zurückbekommen und die Halle wieder voll machen können. Auch die Reservierung per E-Mail fällt weg. Zuschauer können wieder einfach in die Halle kommen und vor Ort ein Ticket erwerben.“

Und eine volle Halle und viel Unterstützung können die Wölfe zu Beginn der Wochen der Wahrheit gut gebrauchen. Denn mit der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf kommt nicht unbedingt ein Lieblingsgegner ins Wolfsrevier. Seitdem das Team aus dem Osten Berlins in der Verbandsliga Süd mitmischt, gab es noch keinen Sieg für die Wölfe. Die Bilanz: Drei Spiele, drei Niederlagen.

Ein Rückblick: Im Dezember 2018 gab es das erste Duell, das bisher einzige in Wünsdorf. Ein tolles Handballspiel, ohne Punkte für die Wölfe. Die Gäste siegten damals mit 25:23. Das Rückspiel war noch spannender. In einem packenden Duell auf Augenhöhe ging die OSG ebenfalls als Sieger vom Platz – 22:21 stand damals auf der Anzeigetafel. Im November 2019 dann das bisher letzte Duell – wieder auswärts. Diesmal gingen die Wölfe krachend baden, unterlagen 16:25.

vls spieltag

Wird die OSG jetzt zum Stolperstein – oder sogar zum doppelten? Nach dem Duell in Wünsdorf an diesem Samstag geht es nämlich schon sieben Tage später am 30. April zum Rückspiel in Fredersdorf-Vogelsdorf. „Wir müssen unser Potenzial abrufen, dann muss man uns erst einmal schlagen. Bisher mussten wir uns nur auf uns konzentrieren und nur auf uns schauen und das werden wir auch weiterhin tun. Wir sind uns bewusst, was der Spielplan für uns bereit hält. Aber wir sind in der besten Ausgangssituation.“

Und die will der MTV behalten. Im Endspurt um die Meisterschaft ist der OSG-Doppelpack nämlich nicht der einzige Knaller. Nach den Auswärtsspielen in Belzig und Schöneiche stehen noch die Reisen zur HSG Schlaubetal und zu Blau-Weiß Dahlewitz, bevor es am letzten Spieltag nochmal zuhause gegen den SC Trebbin geht.

Vier Duelle also noch gegen die Top-Teams der Liga. Und wie viel Punkte sind nötig für den Titel? „Solange wir gewinnen, rechne ich noch nicht“, sagt Remes ganz klar. Auf eine Rechnung á la zwei Siege aus den vier Topspielen will er sich gar nicht erst einlassen. Stattdessen wollen die Wölfe Aufgabe für Aufgabe abarbeiten.

Im Heimspiel gegen die OSG müssen die Wölfe dabei noch auf Rückraumschütze Lukas Seifert verzichten. Er sitzt das zweite Spiel seiner Sperre, die er aus dem Derby gegen die SG Schöneiche kassiert hat, absitzen. Seifert hatte nach Ermessen der Schiedsrichter seinen Gegenspieler Christian Große in der Schlussminute zu hart gestoppt. Zwar gab es im Spiel keine Bestrafung, aber nach einem Vermerk im Protokoll wurde der MTV-Spieler fast zwei Wochen nach dem Spiel doch noch für zwei Partien gesperrt. Im Rückspiel bei der OSG ist Seifert dann wieder dabei. Das Hinspiel muss der MTV ohne ihn klarkommen, dafür aber möglicherweise mit einer vollen Bude an Zuschauern im Rücken.

F-Jugend mit Heimauftritt

Das Verbandsliga-Topspiel ist aber nicht der einzige Heimauftritt einer Wölfe-Mannschaft. Schon ab 14 Uhr tritt die F-Jugend des MTV zum Minispielfest in der Paul-Schumann-Halle an. Die jungen Welpen spielen bestreiten dort ihre ersten Spiele in der eigenen Halle.

Team II auf Tour 

Die zweite Männermannschaft trifft in der Kreisliga auf die HV Luckenwalde 09 II. Auch hier gibt es ein Duell der Tabellennachbarn. Wünsdorf liegt mit 12:6 Zählern auf Platz 3 in der Liga und könnte einen wichtigen Schritt machen, diesen zu verteidigen. Luckenwalde auf Platz 4 (10:12 Punkte) will den MTV ärgern. Erst vor vier Wochen gab es das Hinspiel zwischen beiden Teams. Dies konnte der MTV nach einer mäßigen ersten Hälfte und einer starken zweiten Halbzeit mit 33:18 gewinnen. Spielbeginn: 16.00 Uhr.

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