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Neuzugang Andy Strube spielte schon international

Ein Wolf mit Erfahrung für den Aufstieg
strube

Im Winter bekamen die Wölfe ein neues Gesicht ins Rudel. Der 34-Jährige Andy Strube kam von Narva Berlin ins Wolfsrevier. Er bringt internationale Erfahrung mit und eine besondere Verbindung nach Wünsdorf. Mehr...

Am 13. Januar nach dem Donnerstagstraining der Wölfe hatte Andy Strube große Vorfreude aufs Wochenende. Sein Wechsel zum MTV war auch bürokratisch komplett durch, die Spielgenehmigung erteilt. Also auf nach Fredersdorf. Ein Einstand beim Topspiel der Verbandsliga Süd. Einen Tag später die Ernüchterung – Spielabsage. Fast vier Wochen musste Strube, der auf Rechtsaußen und im rechten Rückraum spielt, auf sein Debüt für den MTV warten. Erst im Heimspiel gegen den HC Spreewald II bekam er seine ersten Minuten, machte zwei Tore zum Einstand. Auch am Wochenende gegen Lübbenau war er dabei. Strube: „Die ersten beiden waren in Ordnung. Durch Corona wurden wir alle natürlich etwas zurückgeworfen. Da ist noch Luft nach oben.“

Wohl fühlt er sich im Rudel trotzdem schon. „Ich wurde gut aufgenommen im Team“, so Strube, der vor allem mit seiner Erfahrung helfen kann. Der aus Bernburg (Sachsen-Anhalt) stammende Linkshänder ist in der Handballwelt schon gut rumgekommen. Mit dem OHV Aurich spielte Strube in der 2. Liga. Es folgten Stationen bei Concordia Staßfurt (Regionalliga), Preussen Berlin (3. Liga) und sogar Stationen im Ausland. Strube lief für Yellow Winterthur in der 1. und 2. Liga der Schweiz auf, spielte beim österreichischen Erstligisten HC Linz. Zurück in Deutschland folgten Stationen bei Jahn Duderstadt (Oberliga) beim Ludwigsfelder HC (Oberliga) und dem VfL Lichtenrade (Oberliga) Auch die Verbandsliga Süd kennt Strube bereits. Im Februar 2020 ging er zur HV Luckenwalde, sollte dem Team dort helfen, die hohen Erwartungen an sich selbst zu erfüllen. Zuletzt war Strube bei Narva Berlin in der Oberliga Ostsee-Spree aktiv.

Strube erzählt: „Ich habe eine Zeit lang hauptberuflich Handball gespielt. So ergaben sich die Erfahrungen im Ausland.“ Jetzt wechselte er vor allem wegen der Distanz zum Training und der Familie zum MTV. Mit seinem Engagement in Wünsdorf schließt sich auch ein Kreis für den Routinier. Seine Frau Manja, die er erst kürzlich heiratete, wuchs eine lange Zeit ihrer Jugend in Wünsdorf auf. „Kennengelernt haben wir uns aber in Ludwigsfelde. Sie war damals Trommlerin und das Maskottchen des Klubs“, erzählt Strube. Für ihn entpuppte sich der LHC-Teufel Lui als die große Liebe.

Jetzt will er seine Erfahrungen im Aufstiegsrennen einbringen. Strube: „Wir haben ein sehr junges Team mit viel Potenzial. Ich will der Mannschaft helfen, aufzusteigen und sich zu entwickeln.“ 

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