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Über 200 Tage nach dem letzten Spiel

Wölfe starten in die neue Saison

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Nach dem Mitte März die vergangene Saison abgebrochen wurde, starten die Wölfe am kommenden Wochenende in die neue Saison. Im ersten Spiel nach der Corona-Zwangspause will der MTV das tun, was er vor der Pause als letztes tat: Zwei Punkte holen gegen den HC Spreewald II. Auch wenn das Heimspiel diesmal alles andere als normal wird. Mehr...

Am Samstag ist es 209 Tage her, als der MTV beim HC Spreewald II mit 26:21 gewann. Danach wurde die Saison zunächst unter-, dann abgebrochen. Jetzt die Rückkehr aufs Handballfeld – wieder gegen den HC Spreewald. „Es ist eine komische Situation für mich als Trainer und natürlich auch für die Spieler“, sagt Coach Matthias Wehlmann. Denn das Spiel wird unter ungewohnten Bedingungen stattfinden.

Für die Mannschaften, Vereinsfunktionäre und Zuschauer gelten strenge Auflagen um das Infektionsrisiko zu minimieren. Abstandsregeln, Maskenpflicht, begrenzte Zuschauerkapazität. Wehlmann: „Es ist traurig, dass nicht viele Zuschauer kommen dürfen, aber man muss eben das Beste aus der Situation machen.“ Nur 50 Zuschauer werden dabei sein. Tickets an der Abendkasse gibt es keine. 

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Trotzdem freuen sich die Wölfe auf die Partie. Spielmacher Nils Seegebrecht: „Ich freu mich mega auf die neue Saison, ich hab richtig Bock. Es wird Zeit, dass wir wieder spielen. Auch wenn die Situation etwas nervig ist, weil man sich an viele Auflagen zu halten hat.“ Ablenken lassen wollen sich die Wölfe dadurch nicht. Nicht nur die Auflagen und die ungewohnte Situation wird eine Herausforderung. Auch sportlich wird die Partie für die Wölfe nicht leicht.

Die Ausfallliste der Wölfe ist bereits zum Saisonstart lang: Justin Rackwitz fällt mit einem Kreuzbandriss länger aus, Tim Wendland zog sich in der Vorbereitung eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zu. Dazu fehlen Tim Becker und Lars Baumann aus beruflichen, Torwart Nils Barsch aus privaten Gründen. Dazu stehen hinter Paul Gröpler (zuletzt krank) und Egor Vikhrov (Fingerverletzung) Fragezeichen. Insgesamt könnten dem MTV am Samstag die Hälfte aller Tore aus dem letzten Aufeinandertreffen fehlen.

Wehlmann: „Die Stimmung in der Mannschaft ist trotzdem ganz gut. Wir haben zwei Testspiele absolvieren können, die einige sehenswerte Angriffe hatten.“ Sportliche Prognosen sind nach der langen Pause dennoch schwierig. Sicher ist, dass sich am Spiel eine Sache verändern wird. Wehlmann: „Es wird sich zeigen, wie das alles abläuft. Es gibt ja keine Seitenwechsel, da muss man mal schauen wie sich das verhält. Man muss das am Samstag mal alles auf sich wirken lassen und dann mal schauen. Aber die gesamten Umstände drücken etwas auf die Vorfreude.“

Die Vorfreude unter den Spielern ist dennoch spürbar. Aber auch hier ist man sich der Situation bewusst. Seegebrecht: „Es ist eine komische Situation. Als Spieler bist du heiß, hast total Bock. Normalerweise würdest du vor einem vollen Haus spielen, was ja dann noch mehr Spaß macht. Jetzt wissen wir alle nicht so richtig, was passiert. Wir werden uns das anschauen und das Beste aus der Situation herausholen.“ Auch sind die Gedanken vor diesem Spiel nicht nur beim Sport und den zwei Punkten. Seegebrecht: „Die Unsicherheit, wie lange die Situation so bleibt, ist natürlich da, aber wir müssen uns wohl einfach überraschen lassen. Ich hoffe, dass es alles gut gehen wird.“ 

Doch trotz der ungewohnten Umstände haben die Wölfe nur ein Ziel: „Wir wollen die zwei Punkte holen.“

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