Wölfe bei Twitter

Frauen und Team II mit Heimspielen

Wölfe reisen zum Keller-Derby
mtv tsg gro

Endlich legen die Wölfe-Teams wieder richtig los. Die lange Herbstpause ist vorbei. Nachdem Team II in der Vorwoche als einziges Team unterwegs war, ist an diesem Wochenende die mehrwöchige Handballpause endgültig vorbei. Dabei geht es am Samstag in der Wünsdorfer Paul-Schumann-Halle ordentlich zur Sache. Am Sonntag sind die Wölfe-Teams dann auswärts unterwegs, unter anderem beim Derby zwischen der SG Schöneiche und den Wölfen. Mehr...

Es war einmal das Spitzenspiel der Landesliga Süd. An diesem Wochenende wird das Derby zwischen der SG Schöneiche und den Wünsdorfer Wölfen aber zum tabellarischen Keller-Duell. Beide Mannschaften haben aus den ersten vier Spielen erst einen Sieg mitnehmen können. So empfängt am Wochenende der Vorletzte den Drittletzten. Einzig der HC Spreewald II ist noch hinter dem Duo. HCSpreewald hat aber ein Spiel weniger, kann am Samstag mit einem Sieg über Chemie Guben an beiden vorbei. Der Verlierer des Derbys würde dann die Rote Laterne übernehmen.

Aber soweit will man bei den Wölfen nicht denken. „Die Einstellung der Mannschaft hat in den ersten drei Spielen gestimmt“, betont Trainer Matthias Wehlmann. Einzig der Lohn ist bisher dürftig. Nach dem starken Sieg gegen die TSG Lübbenau 63 II am 1. Spieltag gab es nichts mehr zu holen. In Guben spielte der MTV ein attraktives Spiel und hielt lange mit. Am Ende ging die Luft aus, das 29:37 war dann eine Niederlage, die zu hoch ausfiel. Die Heimniederlage gegen Blau-Weiß Dahlewitz (27:28) ist aufgrund der neuen Qualität der Blau-Weißen leichter zu verkraften. Auch dort arbeiteten sich die Wölfe stark ins Spiel, blieben aber ohne Lohn zurück. Schwerer dürfte da nur das letzte Spiel vor der Herbst-Pause beim MBSV Belzig fallen. Die Wölfe präsentierten sich schwach, kamen am Ende mit 25:36 unter die Räder. Welhhlmann:  „Das Spiel in Belzig war zum abhaken. Das haben wir getan. Die Stimmung ist gut.

Auffällig dabei: Die Wölfe kassieren extrem viele Gegentore, stellen in dieser Saison die statistisch zweitschwächste Abwehr der Liga (31,25 Gegentore pro Spiel). Einzig der nächste Gegner, die SG Schöneiche, kassiert noch mehr (32,5 Gegentore). Trainer Matthias Wehlmann: „Wir versuchen natürlich auch gegen Schöneiche wieder, über eine stabile Abwehr ins Spiel zu kommen.“ Den Status zweitschwächste Abwehr will er so nicht stehen lassen. Gegen Lübbenau und Dahlewitz war die Abwehr gut. Gegen Guben war das Tempo allgemein sehr hoch, beide Teams erzielten gerade in der ersten Halbzeit Tore am Fließband (34 Tore in Hälfte eins). So summierten sich die Gegentore zusammen. Aber: Im Toreschnitt liegen die Wölfe auf Platz 5 in der Liga (27,25 Tore pro Spiel). 

Im Vorjahr gab es beim Derby in MIttenwalde, wo die SGS ihre Heimspiele austrägt, wenig Tore. 25:16 gewannen die Wölfe. Die MTV-Abwehr zeigte eine starke Performance, hatte die SGS voll im Griff. Und was gibt's diesmal? Torflut oder Abwehrschlacht? Wehlmann mit einem Lächeln: „Ein 23:18 für uns wäre doch schön. Ich denke nicht, dass wir gegen Schöneiche 40 Tore werfen. Aber wir werden auch keine 39 kriegen.“ Dennoch werden sich die Wölfe voll reinhängen, denn auf Tabellenkeller hat das Rudel keine Lust. Mit einem Sieg könnte man sogar wieder ins Mittelfeld rutschen. Und ein spannendes Derby wird es in jedem Fall. Denn aktuell ist Schöneiche Derbysieger, im Rückspiel der Vorsaison gewann die SGS mit 31:28 in der Wölfe-Arena. Die Krone der Stadt Zossen wollen die Wölfe nun zurück. Langeweile wird es also auch bei diesem Duell garantiert keine geben. Personell können die Wölfe dabei aus den Völlen schöpfen. Und: „Die Mannschaft ist gut drauf und hat gute Laune“, betont Wehlmann. Und am Sonntagnachmittag soll sie noch besser werden...

Sonntag, 27. Oktober 2019 – 16.00 Uhr
SG Schöneiche – Wünsdorfer Wölfe
Mehrzweckhalle Mittenwalde

Die Punktejagd der Wölfe wird allerdings bereits am Samstag eröffnet. Die MTV-Frauen spielen in der heimischen Halle gegen den HSC Potsdam II. Dabei gehen die Wölfe mit viel Rückenwind ins Spiel. Die ersten beiden Spiele waren extrem spannend – mit dem besseren Ende für den MTV. Sowohl gegen den SC Trebbin als auch gegen Vorjahresmeister Teltow/Ruhlsdorf konnte der MTV mit je einem Tor gewinnen. Trainer Sven Neuendorf: „Die Siege sorgen immer noch für gute Stimmung und viel Motivation, weiterzumachen. Wir wollen die Serie jetzt natürlich nicht reißen lassen. Wir haben im Vergleich zur letzten Saison auch was gut zu machen.“ 

Denn: Im Vorjahr ging zu Saisonbeginn der Auftritt gegen Potsdam in die Hose. Am zweiten Spieltag gab es eine 25:28-Niederlage beim HSC. Im Rückspiel gab es zwar einen 29:20-Sieg, aber dennoch will der MTV diesmal nicht zum Saisonstart über den HSC stolpern. Neuendorf: „Wir konzentrieren uns vollständig auf uns und werden unser Spiel spielen.“ Und dann sollen diesmal auch die Nerven der Zuschauer etwas geschont werden. Neuendorf: „Wir versuchen, die Spielentscheidung etwas deutlicher zu gestalten als in den ersten beiden Spielen.“ Im Notfall tut es aber auch ein Sieg mit einem Tor. Wichtig: Im Kader hat sich bis zum Saisonstart nichts verändert. Neuendorf hat personell also alle Optionen.

Samstag, 26. Oktober 2019 – 14.00 Uhr
MTV-Frauen – HSC Potsdam II

Für Team II wartet in der Kreisliga Brocken Nummer zwei binnen einer Woche. In der Vorwoche musste das Team von Trainer Nils Barsch beim Vorjahresmeister 1. VfL Potsdam III ran. Jetzt erwartet das Team mit dem SV Lok Rangsdorf II ein Gast, der mit Potsdam um Platz 1 in der Liga kämpfen will. Rangsdorf ist neben Potsdam das zweite Team, welches in der Liga noch ohne Punktverlust ist. Der MTV ist also klar in der Rolle des Außenseiters. Trainer Nils Barsch: „Das wird natürlich ein schweres Spiel. Aber wir werden versuchen, Rangsdorf so lange es geht zu ärgern.“

Der Versuch war auch in Potsdam da. Dort gab es am Ende eine 21:37-Niederlage. Damit reiht sich der MTV beim VfL gut ein. Potsdam gewinnt seine Spiele in der Saison mit 15 Toren Vorsprung im Schnitt. Barsch: „Trotz der vielen Gegentore hat mir gerade in der ersten Halbzeit die Abwehr gut gefallen.“ Und die Mannschaft hat hinter die Niederlage schnell einen Haken gemacht und das Ergebnis gut verdaut. Immerhin hat der MTV als erstes Team in dieser Saison mehr als 20 Tore gegen Potsdam gemacht. Jetzt winkt mit Lok ein ähnlicher harter Gegner. Die Rangsdorfer haben ein Spiel mehr auf dem Zettel als Potsdam, gewinnen ihre Spiele mit „nur“ rund 13 Toren Vorsprung und will sich vor dem direkten Duell gegen Potsdam (23. November) keine Blöße geben. Aber vielleicht ist das Lok-Team mit Gedanken ja auch schon ein Spiel zu weit.

Samstag, 26. Oktober 2019 – 16.00 Uhr
2. Männer – SV Lok Rangsdorf II

Den Startschuss ins Wochenende gibt am Samstag die männliche B-Jugend. In der Mini-Kreisliga mit nur vier Teams lernen die Wölfe nun den dritten und letzten Gegner kennen (Anpfiff 12 Uhr). Gegen Grün-Weiß Werder will die Mannschaft dabei den ersten Saisonsieg. Werder hat bisher erst ein Spiel und ist ebenfalls noch sieglos.

Am Sonntag geht dann die E-Jugend auf die Jagd. Beim Turnier in Potsdam geht es gegen 1. VfL Potsdam (11.00 Uhr) und gegen SC Trebbin (12.00 Uhr).  Um 14 Uhr läuft zudem die männliche C-Jugend beim SC Blau-Weiß Dahlewitz auf.