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Nach Pleite beim Tabellenletzten

Wölfe gehen mit guter Laune ins Heimspiel

mtv in luckenwalde

Nach der bitteren Niederlage beim bis dahin sieglosen Tabellenschlusslicht HV Luckenwalde 09 steht für die Wölfe die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Im Heimspiel geht's gegen Liganeuling OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Gegen die OSG wollen die Wölfe wieder punkten und unterstreichen, dass die Reise nach Luckenwalde ein Ausrutscher war, der die gute Laune im Team nur kurz mal angeschlagen hat. Mehr...

Es war kein großer Tag für die Wölfe. Mit der 23:27-Pleite beim bisher sieglosen Tabellenletzten HV Luckenwalde 09 versauten sich die Wölfe einmal richtig die Laune. Schwache eigene Leistung, Unzufriedenheit mit den Entscheidungen der Schiedsrichter, Frust. Sichtlich bedient traten die Wölfe ihre Heimreise an. Dabei begann alles normal. Im Gegensatz zum letzten Saisonspiel der Vorsaison reiste der MTV mit einer gut besetzten Truppe an. Torhüter Carlo Hirsing, der damals mehr als streitbar wegen drei Zeitstrafen vom Feld flog und Justin Rackwitz ins Tor schicken musste, hatte diesmal wieder einen Nebenmann. Die Wölfe waren gewillt, das Spiel aus dem Frühjahr wieder zurecht zu rücken.

Der Beginn des Spiels sah auch normal aus. Nach sechs Minuten steht es 3:3, die Mannschaft gut gestartet. Luckenwalde kann noch mitspielen, bis zur 20. Minute bleibt das Spiel völlig ausgeglichen. Doch dann beginnt die Fehlerkette. Das Spiel über die Außen wird holpriger. Die Mannschaft erarbeitet sich gute Wurfmöglichkeiten, aber kriegt diese eben nicht ins Tor. So macht sich Luckenwalde plötzlich davon, führt zur Pause mit 16:11.

Die Ansage für Hälfte zwei klar: Konzentriert die Spielzüge zu Ende bringen und das Spiel noch kippen. Doch nach dem die Wölfe auf 18:14 verkürzt hatten, beginnt die Zeitstrafenkette. Die Aufholjagd wird immer wieder erschwert, da die Mannschaft gefühlt ab der 40. Minute dauerhaft in Unterzahl spielt. Levent Altin bekommt kurz vor dem Ende noch die Blaue Karte, weil er das Spielfeld verbotenerweise betritt. So gelingt der Ausgleich am Ende nicht. Die Wölfe lassen fest eingeplante Punkte liegen. Und haben danach nicht viel Zeit, um sich wieder in die Spur zu kriegen.

Fotogalerie HV Luckenwalde 09 – Wünsdorfer Wölfe (Fotos: Julia Ehmig)

 

Nur zwei Tage später war die Laune beim Training schon wieder deutlich besser. Die Marschroute: Sich von dem Spiel am Sonntag nicht beeindrucken lassen. Mund abputzen, weitermachen! Doch genau dafür kommt mit der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf ein ziemlicher harter Hund ins Haus. Auf Platz 7 liegend hat die OSG eine Menge Gefahren im Gepäck. Mit knappen Niederlagen bei der HSG Schlaubetal und in Guben zeigte der Liganeuling, dass er konkurrenzfähig ist. Allerdings zeigte er auch seine Problemzonen, auch mal Schwächephasen im Spiel zu haben.

Eins ist klar: Mit 54,63 Toren im Schnitt sind die Partien der OSG immer geladen und torreich. Nur bei Spielen der HSG Schlaubetal, von Chemie Guben, dem MBSV Belzig oder der TSG Lübbenau II fallen in etwa gleich viele Tore. Allerdings hat niemand dabei so ein ausgeglichenes Torverhältnis (-3) wie die OSG. Dazu kommt, dass man die neu formierte Truppe nur schwer einschätzen kann. Es ist also oberste Vorsicht geboten für die Wölfe. 

Die müssen zudem neben ihren Langzeitverletzen Dirk Becker und Sven Neuendorf zudem auf Spielmacher Nils Seegebrecht (Zahn-OP) und Torhüter Nils Barsch (private Gründe) verzichten. Außerdem wird Altin fehlen, der nach seiner Blauen Karten aus dem Spiel gegen Luckenwalde automatisch für mindestens ein Spiel gesperrt ist.

Für die Wölfe wird das Spiel gegen die große Unbekannte der Liga zur Bewährungsprobe. Denn eine Woche später fährt man zum letzten Spiel des Jahres 2018 zur HSG Schlaubetal. Nach der Pleite in Luckenwalde werden diese Partie und der Ritt nach Müllrose also entscheidend, wie gut die Laune unterm Weihnachtsbaum wird...

Die Heimspiele am Wochenende

14.00 Uhr männliche C-Jugend – Grünheider SV
16.00 Uhr Team II – Blau-Weiß Dahlewitz II
18.30 Uhr 1. Männer – OSG Fredersdorf-Vogelsdorf