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1. Test der Saison

Integration und Abstimmung

test ahrensdorf

Die erste Männermannschaft ist wieder auf Torejagd. Bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst traten die Wölfe am Dienstag zu ihrem ersten Testspiel des Sommers an. Trainer Matthias Wehlmann testete dabei vor allem einige neue Kombinationen und schaute sich das Zusammenspiel mit den Neuzugängen an. Mehr...

18 Tage vor dem ersten Pflichtspiel bewegte sich endlich mal wieder eine Anzeigetafel bei einem Wölfe-Spiel. Beim Brandenburgligisten HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst wollten die Wölfe in drei Dritteln á 20 Minuten schauen, wie weit sie bereits mit der Saisonvorbereitung sind. Auch mit dabei: Die Neuzugänge Stefan Wagner, Erik Klaus, Paul Groepler, Leroy Ulbrich und Paul Engel. Außerdem Jugendspieler Sören Lind.

Die erste Aufstellung machte sofort einen guten Eindruck. „Ich war zufrieden mit dem, was ich gesehen habe“, sagte auch Trainer Matthias Wehlmann. Im Angriff ließen sich die Wölfe Zeit, ihre Angriffe aufzubauen. Auch das Zusammenspiel mit Kreisläufer Erik Klaus, der nach zwei Jahren beim MTV Altlandsberg und einer langen Australien-Reise wieder zurück in Wünsdorf ist, klappte super. Kein Wunder, denn Spielmacher Nils Seegebrecht und Klaus spielten bereits in der MTV-Jugend jahrelang zusammen. Auch Neuzugang Groepler fügte sich auf den Halbpositionen gut ins Team ein. Im Tor ließ Stefan Wagner bei einigen Würfen seine Qualität aufblitzen, parierte drei Bälle aus dem Feld sowie einen Siebenmeter.

Spielabschnitt zwei wurde dann etwas hektisch. Im Angriff gab es einige unkonzentrierte Abspiele, was die HSG zum Kontern einlud. Oft hatte Nils Barsch, der von Minute 20 bis Minute 40 im Tor stand, einen einzelnen Angreifer auf sich zu laufen und kassierte das ein oder andere Kontertor. Dadurch wurden auch die strukturierten Gegenangriffe, in denen man die eigene Abwehr aufbauen und verschieben kann, deutlich weniger. Besser funktionierte dies dann wieder im dritten Abschnitt, in dem die Konzentration wieder deutlich höher war. Jetzt konnten die Wölfe gegen das Team des Ex-Wünsdorfers Dave Skuddis wieder besser mithalten. Die Wölfe zeigten dabei noch einige einstudierte Spielzüge und gut funktionierende Abwehrvarianten. Einige Stellschrauben gibt es in den kommenden Wochen aber dennoch zu festigen.

zwg