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Nächster Vorbereitungs-Titel

2. Turniersieg in einer Woche

woelfe test ahrensdorf

von Conrad Hipp 

Der Siegesrausch der Wölfe geht weiter. Der Aufsteiger aus der Landesliga Süd feierte binnen einer Woche zwei Turniersiege in der Saisonvorbereitung. Nach dem Triumph in der vergangenen Woche in Werneuchen holten die Wölfe nun beim Vorbereitungsturnier der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst den nächsten Pokal ins Wolfsrevier.

Über der Ahrensdorfer Sporthalle scheint die Sonne – die morgendliche Frische ist aber dennoch spürbar. Ungewohnt früh sind die Wölfe bereits unterwegs um den nächsten Titel zu holen. In der Vorbereitung auf die neue Saison wollten die Wölfe an die guten Leistungen aus der Vorwoche beim Turnier in Werneuchen anknüpfen. Dort setzte sich das Rudel gegen Gastgeber Rot-Weiß Werneuchen (Landesliga Mitte), den SV Lok Rangsdorf (Brandenburgliga), den 1. SV Eberwalde II (Landesliga Nord), den SV Jahn Bad Freienwalde (Brandenburgliga) und die zweite Mannschaft der Wölfe (Kreisliga) durch und gewann den 16. WBG-Cup. Eine Woche später war das Turnier übersichtlicher besetzt. Der Gastgeber HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst schickte ihre erste (Brandenburgliga) und zweite (Landesliga Mitte) Mannschaft ins Rennen. Außerdem war der 1. VfL Potsdam II (Verbandsliga Nord) mit an Bord. Wieder hatten die Wölfe also gleich- oder höherklassige Gegner zu bespielen.

Gleich im Eröffnungsspiel (Spielzeit einmal 30 Minuten) starteten die Wölfe ordnungsgemäß in den Tag. Ohne die verletzten Levent Altin (Schulter) und Nils Barsch (Bänderdehnung im Fuß) hatten die Wölfe gegen die zweite Mannschaft der HSG einiges vor. Aushilfs-Coach Dirk Becker (vertrag den privat verhinderten Trainer Matthias Wehlmann) ließ die Spielsystem durchspulen. Die Wölfe sind auch zur ungewohnten Zeit agil, setzen sich auf 7:10 ab. Doch auch die unterklassigste Truppe des Turniers hatte richtig Lust und spielte sich auf 9:10 wieder heran. Nach einer kurzen Besprechungspause und einer neuen Sortierung des Teams gewannen die Wölfe allerdings sicher mit 18:11 und holten die ersten Punkte. Allerdings machte die zweite Mannschaft der HSG im Turnierverlauf klar, dass die Ligazugehörigkeit nicht zwangsweise über das Ergebnis urteilt. Gegen Potsdam verlor die Truppe mit nur einem Zähler, ärgerte auch die eigene erste Mannschaft später einige Zeit. 

Bereits früh im Turnier stellten sich die Wölfe und Potsdam als Turnierfavoriten heraus. Der VfL gewann gegen die Erste aus Ahrensdorf und anschließend auch gegen die Zweite. Danach mussten die Wölfe gegen den höherklassigsten Turnierteilnehmer nachziehen. Mit der gleichen Startbesetzung wie in Spiel eins kamen die Wölfe gut ins Spiel, was sich über die komplette Spielzeit knapp gestaltete. Im Tor brachten Carlo Hirsing und Justin Kersten die gegnerischen Angreifer mit guten Paraden zur Verzweiflung. Kersten (18), ist Sportschüler in Cottbus, will den Verein verlassen und ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Team. In Ahrensdorf hielt er für die Wölfe die Bälle und hinterließ ebenso wie Hirsing einen sehr guten Eindruck. Die starke Torhüterleistung und die ruhige offensive Spielweise des MTV war eine gute Grundlage für den 12:11-Sieg im zweiten Spiel.

Im letzten Spiel des Tages kam es also zwischen Potsdam und den Wölfen zum Showdown um den Turniersieg. Überraschend stellten die Wölfe ihre komplette Start-Mannschaft um. Angeführt vom sehr agilen Nachwuchsspieler Nick Stenzel machten es die Wölfe den Potsdamern besonders in der Abwehr extrem schwer. Die Wölfe waren schnell auf den Beinen, machten mit der offensiven Deckungsarbeit den Potsdamern das Leben schwer. Dem VfL fiel beim Ballvortrag oft nicht viel ein. Allerdings stellte auch der VfL eine gute Abwehr auf, so dass die Wölfe nicht entscheiden wegkamen. Erst in den Schlussminuten gaben sich die Potsdamer geschlagen, so dass das Ergebnis mit 16:12 noch etwas deutlich wurde. Nach dem Schlusspfiff durften die Wölfe wie in der Vorwoche jubeln und sackten wieder einen Vorbereitungs-Pokal ein. Damit gehen die Wölfe mit breiter Brust ins erste Pflichtspielwochenende der Saison. Am kommenden Sonntag reist der MTV nach Babelsberg und spielt dort im HVB-Pokal gegen den Ludwigsfelder HC. Anpfiff ist um 10.00 Uhr – seit diesem Wochenende eine Zeit, die keineswegs zu früh ist für Siege.

Einen Tag vor dem Pokalspiel präsentieren sich die Wölfe beim Kinder- und Jugendsommerfest in der Paul-Schumann-Halle. Nähere Infos dazu finden sie HIER.

Für die Wölfe spielten: Hirsing, Kersten (jeweils 3 Einsätze) – Schüler (2 Einsätze/4 Tore), Heckmann (2/1), Albrecht (3/6), J. Rackwitz (2/1), Hawaleschka (2/1), Neuendorf (3/9), Wendland (2/2), D. Becker (2/5), Lange (3/2), Missal (2/3), Baumann (2/1), N. Seegebrecht (3/7), Stenzel (2/4)