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 Rückraumschütze Marcel Missal

So zufrieden bin ich mit meiner Rolle

missal rolle 

Seine Hüftwürfe aus dem Rückraum lassen viele Torhüter alt aussehen. Aber in dieser Saison kommt Marcel Missal oft nicht so zum Zug, wie er es zu früheren Zeiten schon einmal kam. Meckern will der Scharfschütze der Wölfe allerdings nicht. „Klar würde ich gern mehr spielen. Aber wir haben einen extrem starken Kader. Da kann eben nicht jeder 40 Minuten ran“, sagt Missal. Durch die Verletzung von Lars Baumann wird aber auch er in den kommenden Wochen wohl gefragter.

Warum er einige Wochen weniger zum Zug kam, weiß er auch nicht. „Da müsste man den Trainer fragen“, lacht er. In den vergangenen Wochen freut sich Missal aber wieder über mehr Minuten auf der Platte. Ob er dabei wie vergangene Woche gegen Elsterwerda von Beginn an auf der Platte steht, ist zweitrangig. Missal: „Das ist nicht so wichtig, ob man später kommt oder den Anpfiff miterlebt. Ich freue mich, dass ich wieder einen entscheidenden Anteil an den Siegen haben kann.“

Den hat er! Denn Missal ist ein Teil eines bärenstarken und flexiblen Rückraumteams. Im Schnitt machen die Wölfe 30,3 Tore pro Spiel, der Rückraum und die Missal-Position haben daran einen großen Anteil. Offensiv stimmt es beim MTV. Der große Vorteil? Missal: „Die gegnerische Abwehr darf sich nicht nur auf einen konzentrieren, weil wir eben sehr stark besetzt sind. Wenn man da nur einen im Auge behält, reicht das gegen uns nicht aus.“

Trotzdem gibt es auch dort etwas zu verbessern. „Ich denke, bei der Quote kann man vielleicht noch etwas machen“, sagt Missal. So will er in Zukunft den Toreschnitt weiter hoch halten und mit seinen Nebenmännern die nächsten Siege sichern.

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