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Das Traumtor im VIDEO

So kam es zum Doppel-Kempa

...und diese Belohung gibt es für den Kameramann

kempa sven nils

Es war kein Handball-Leckerbissen, den die Zuschauer beim 28:17-Sieg der Wölfe gegen Grün-Weiß Plessa zu sehen bekamen. Spielerisch zeigten sich die Gäste recht eingeschränkt, störten somit den Spielfluss. Der Abschluss des Spiels war jedoch mehr als sehenswert.

Linksaußen Sven Neuendorf schleicht sich in die Ecke. Spielmacher Nils Seegebrecht springt, legt den Kempa-Pass nach außen. Neuendorf fliegt ein, scheitert zunächst an Plessa-Torwart Jens Horn.

Ein Angriff später, neuer Versuch. Neuendorf fliegt wieder ein, doch statt zu werfen, tippt er den Ball diesmal in die Mitte. Dort fliegt Seegebrecht am Mittelblock vorbei, tippt die Kugel rein. Riesen-Jubel in der Halle, und auf dem Feld. „Das haben wir vorher im Training schon geübt“, erzählt Seegebrecht. Dort entstand ein Video, bei dem es nicht geklappt hat. „Es ging aber im Training auch schon. Da haben wir uns dann gedacht, wir machen das mal gegen eine richtige Abwehr“, scherzt der Spielmacher. Neuendorf: „Es war einfach Hammer. Toller Abschluss für ein Spiel.“

Plessa-Torwart Horn, der in der ersten Hälfte selbst einen sehenswerten Treffer erzielte, applaudiert mit Anerkennung. Schön für die Nachwelt: Auf der Tribüne hält Wölfe-Fan Jan Peschmann die Kamera drauf. „Ich hab auf die Uhr geguckt und dachte mir, dass es wohl der letzte Angriff sein wird. Den wollte ich dann auf der Linse haben.“ Auch in der Hoffnung das sowas bei rauskommt? Peschmann: „Naja mit so einem Schmuckstück kann man natürlich nicht rechnen.“

Mit dem Video fängt er das Schmuckstück des Tages ein und für sich eine Belohnung. Seegebrecht und Neuendorf legen fest: „Als Dank für dieses Video kriegt er gegen Schöneiche den Eintritt und ein Freigetränk von uns bezahlt.“ Und schon haben unterm Strich alle was von diesem wunderschönen Traumtor.

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