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Nur 20 Gegentore gegen Dahme

Sonderlob für die Wölfe-Abwehr

teaser abwehr

Viel Erholungsphase hatten die Wölfe nach dem 27:20-Erfolg gegen Empor Dahme nicht. Bereits am Montagabend stand eine Reise zum Brandenburgligist HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst an. Dabei probierten die Wölfe einiges aus, kassierten einige Gegentore mehr als zuletzt zum Jahresauftakt gegen Dahme. Dort überzeugte der MTV vor allem defensiv sogar ihren Coach Matthias Wehlmann, der zuletzt immer wieder Verbesserungen bei der Abwehrarbeit gefordert hat. Wehlmann am Rande des Testspiels: „Die Bereitschaft und die Einstellung der Mannschaft gegen Dahme waren extrem positiv.“

Dabei lauerte bei den Wölfen vor allem die Ungewissheit, wo man nach erst zwei Einheiten im neuen Jahr steht. „Dazu konnte ich mir nicht erklären, was Dahme in den letzten drei Spielen vor Weihnachten, die sich deutlich gewannen, viel anders gemacht haben als in den Spielen zuvor“, zeigt sich Wehlmann etwas überrascht über den am Ende deutlichen Sieg. 

Zuletzt fehlte Wehlmann das richtige Verschieben und das Timing beim Heraustreten aus der Deckung. „Das sah diesmal so aus, wie ich mir das vorstelle. Klar waren auch ein paar Flüchtigkeitsfehler mit drin. Aber das ist eben so. Dahme hat das mit den Einläufern auch gut gemacht, da muss man dann auch mal ein Auge zudrücken.“ Immerhin wurde Dahme nur über Lutz Krakowitzky (acht Tore, davon drei Siebenmeter) und André Zogbaum (sechs Tore) so richtig gefährlich. Beide erzielten 14 der 20 Tore der Emporkömmlinge.

Sonderlob gab es für Justin Rackwitz. Er schöpfte in den vergangenen Wochen seines Potenzial nicht vollends aus, zeigte gegen Dahme offensiv (vier Tore) und defensiv eine deutliche Steigerung. „Das war ein tolles Spiel von ihm.“ Insgesamt war aber für Wehlmann die Mannschaftsleistung das überzeugende Argument. 

So konnte der Coach sein erstes Heimspiel so richtig genießen. „Es war einfach großartig. Unglaublich, wie voll die Halle war. Die Untersützung war bombastisch. Es war toll organisiert von allen im Verein. Das hat Spaß gemacht“, freut sich Wehlmann auch zwei Tage später noch.

Foto: Andreas Krüger

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