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Letztes Heimspiel der Saison

Wölfe jagen Platz 2

A-Jugend vor Abschied, Team II pausiert, Frauen und weibliche B mit letztem Punktspiel

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von Denny Philipp und Conrad Hipp

Nach den Siegen in der Vorwoche wollen sich die A-Jugend und die erste Männermannschaft die letzten Punkte der Saison eintüten. Vor heimischen Publikum verabschieden sich die Wölfe gegen Finsterwalde II. Die A-Jugend empfängt am Sonntag Werder. Team II hat nach der Pleite in Falkensee Pause, die hatten die MTV-Frauen bereits vergangene Woche. Jetzt steht auch für unsere Mädels das letzte Saisonspiel auf dem Zettel.

image 2016 04 15 2Es war eine bunte Reise in der vergangenen Woche. Viele Kilometer ging es durchs Brandenburger Ländle um für das Rudel möglichst viele Punkte einzusacken. Die A-Jugend reiste zu ihrem letzten Auswärtsauftritt nach Herzberg. Die Verantwortlichen konnten auf den kompletten Kader zugreifen. Lediglich die Bekannten Verletzten (Luchmann und Haake) konnten nicht aktiv mit eingreifen. Bereits auf der Fahrt nach Herzberg merkten die jeweiligen Busfahrer das der Nachwuchs einen sehr guten Tag erwischt haben, denn die Stimmung in den jeweiligen Fahrzeugen war erstaunlich positiv und wach. Kaum angekommen ging es in der kleinen aber feinen Kabine zur Sache und die Jungs haben sich lautstark auf das Spiel eingestellt. Weil in der Sporthalle eine Musik vorhanden war, entschieden sich die Welpen kurzer Hand, den Herzberger Anhängern ihren Musikstil näher zu bringen. Die Bässe flogen und prompt war Stimmung in der Halle.

Leider fanden die Welpen dann nicht wie erwartet ins Spiel und kamen mit der Spielweise der Herzberger nicht klar. Über die Ergebnisse 1:0 - 2:1 - 3:2 und 4:4 brauchte die Abwehr Zeit, um sich auf das Angriffsspiel der Löwen einzustellen. Nach ein paar Umstellung und Anweisung kam die Truppe dann in den gewohnten Lauf. Carlo Hirisng fing die Bälle im Tor und schickte sofort Tim Becker in die Konter. Vor den Augen einiger mitgereisten Männerspieler stellte sich auch die Abwehr immer mehr auf das Spiel ein, sodass mit einigen sehneswerten Aktionen ein Sechs-Tore-Vorsprung erspielt werden konnte.

Halbzeit zwei verlief schleppend weiter, Co-Trainer Nils Seegebrecht fand die passenden Worte: „Herzberg wollte mit einer rüden und agressiven Spielweise unsere Jungs beeindrucken, doch leider ist dies ihn nicht gelungen. Die Lücken in der Herzberger Abwehr wurden immer größer, aber die Jungs waren auf Trainingsniveau und haben Pfostenhandball gespielt. Dies leider in elf Aktionen.“

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gewann die männlich A-Jugend der WolfsWelpen mit 28:36. Im letzten Heimauftritt der Welpen soll nun auch im Spiel soviel Musik drin sein wie in der Herzberg-Erwärmung. Gegen Grün-Weiß Werder steht der punktgleiche Tabellenzweite sogar noch mit Last-Minute-Chancen auf die Meisterschaft da. Abhängig ist das aber vom SV Lok Rangsdorf. Der muss Samstag nach Finsterwalde, am Sonntag können die Welpen dann einen möglichen Ausrutscher ausnutzen. 

So oder so wird die A-Jugend eine tolle Saison beenden. Derzeit liegen sie punktgleich mit Rangsdorf auf dem zweiten Rang und will gegen den Tabellendritten Werder unbedingt nochmal zeigen, was die Mannschaft ausmacht. In dieser Konstellation ist es nämlich auch der letzte Auftritt dieser Truppe. Chris Noack, Dominic Pienz, Levent Altin und der verletzte Marius Luchmann dürfen in der kommenden Saison nicht mehr für die A-Jugend spielen, rücken endgültig in den Männerkader auf.

image 2016 04 15 1In der Vorwoche feierten sie noch gemeinsam den letzten Auswärtssieg. Direkt nach dem Herzberg-Triumph ging es sofort nach Lübbenau zum nächsten Spiel. Dort ging es in der Landesliga der Männer in Lübbenau ran. Jeder Spieler hatte dank der Total-Station Engel noch einen kleinen Reiseproviant von unserer A-Jugend-Sponsorin Corina Engel dabei. „Die Jungs brauchen auch mal was Süßes und Deftiges nach so einem Spiel“, erklärte sie nach dem Spiel mit einem sehr netten und breiten Lächeln.

 

 Wölfe punkten in Lübbenau – weiter Chance auf Platz 2

 

Wie erwartet waren die Jungs gut gelaunt, aber erschöpft. Die gestandenen Männerspieler waren in der Verantwortung und kümmerten sich um das Wachrütteln und Anfeuern ihrer jungen Mitspieler. Der Spielbeginn der Wölfe ging voll nach hinten los. Unnötige Würfe, Einzelaktionen, kein Druck und viel mehr. Die Wölfe kassierten zwei unnötige Tore und konnten dies nicht realisieren.

„Wir sind nicht ins Spiel gekommen und haben uns schwer getan, konzentriert und zielstrebig unseren Handball zu spielen. Wir haben im Angriff den Kopf nicht frei gehabt und zu schnell abgeschlossen“, so Trainer Sven Neuendorf. Wieder einmal nahm ein A-Jugendspieler das Zepter in die Hand und übernahm Verantwortung. Lars Baumann, eröffnet durch einen Kontergegenstoß den Torreigen zum 2:1. Zuvor hielt Nils Barsch und spielte den sehr guten Pass. Es ging weiter so, denn Baumann war jetzt im Spielrythmus. Rackwitz erkämpfte sich den Ball in der Abwehr und spielte den Pass zu Baumann (2:2). Jetzt ging das Wölfe-Spiel endlich los. Druckvoller Angriff, Kapitän Nils Seegebrecht sah den freien Raum und legte zu Rackwitz an den Kreis. Der wird regelwidrig am Werfen gehindert, klare Entscheidung der gut leitenden Schiedsrichter von der TSG Lübbenau (Jank/Schwerdtner). Baumann netzt vom Siebenmeterpunkt zum 2:3 ein. Ab dem 3:4 gaben die Wölfe die Führung nicht mehr ab. Beim 8:11 wurden die Seiten gewechselt.

Auch Geburtstagskind Ronny Lange kam nach Startschwierigkeiten in Halbzeit eins gut ins Spiel und gönnte Baumann eine Pause. Das Spiel der Wünsdorfer begann wie gewohnt mit dem nötigen Druck und Tempo. „Eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der ab der 10. Minute Jeder für Jeden gekämpft hat. Nicht nur ein sehr gut funktionierendes Torhüter-Duo, sondern dieser totaler bunter Haufen, der trotz Anstrengung gekämpft hat. Dieses Team bringt den MTV Wünsdorf 1910 wieder nach vorn“, so Co-Trainer und Abteilungsleiter Denny Philipp.

Die Wölfe ließen beim 27:17-Erfolg überhaupt nichts anbrennen, wahren somit die Chance auf Platz zwei. Schöneiche und Dahme gewannen parallel, sodass der Rückstand auf die SGS sowie der Vorsprung auf Empor weiterhin jeweils ein Punkt beträgt. Nach den zuletzt zwei deutlichen Auswärtssiegen in Spremberg und Lübbenau soll auch zuhause jetzt wieder der Erfolg her. Gegen Schöneiche gab es ein 32:32, gegen Finsterwalde II sollen wieder zwei Zähler her. Gegen den Tabellensechsten ist der Kader wieder voll. "Wir spielen voll auf Sieg", kündigt Seegebrecht angriffslustig an. Mit dabei sind auch Jan Reichert, der gegen Schöneiche schon aus der zweiten Mannschaft aufrückte, sowie Andreas Apel als Verstärkung für den Kreis. Aber die Wölfe sind gewarnt: Finsterwalde schlug Schöneiche zuhause mit 29:26, eine böse Überraschung wollen die Wölfe im letzten Heimspiel der Saison unbedingt verhindern.

 

Team II pausiert nach Auswärtsniederlage

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Die zweite Mannschaft des MTV Wünsdorf musste in der Vorwoche ebenfalls durch die Gegend touren. Beim SSV Falkensee II wollten die Wölfe sicher gehen, nicht noch die rote Laterne am Saisonende zu bekommen. Bis zum Pausentee konnte der MTV auch gut mithalten. "Die ersten 25 Minuten sahen gut aus", lobte auch Heiko Missal. Dann schlichen sich bei Team II der Fehlerteufel ein. Durch viel Gemecker und einige Zeitstrafen verloren die Wölfe die Linie, dennoch war beim 14:10 zur Pause noch alles drin. Doch die Wölfe bekamen in einer hart geführten Partie keinen Zugriff zum Spiel und so konnten sich die Hausherren absetzen. Nach dem 15:27 liegt die Wolfs-Reserve auf dem vorletzten Platz der Kreisliga, nur einen Punkt vor Luckenwalde II. Die HVL muss am nächsten Wochenende beim Tabellenführer Brandenburg-West II ran, die Wölfe reisen zur Reserve von Blau-Weiß Dahlewtz.

Am Wochenende ist die Konstellation dann umgekehrt. Die Wölfe empfangen Dahlewitz – im Kreispokal in der Paul-Schumann-Halle. Die möglichen Finalgegner heißen dann Ludwigsfelder HC II oder die HV Luckenwalde 09 II. 

 

B-Jugend empfängt nach Pleite Belzig – Frauen nach Pause wieder im Betrieb

 

Während Team II unterwegs war und an diesem Wochenende pausieren darf, konnten die Frauen in der Vorwoche durchschnaufen und sind dafür diesmal dran. Der Tabellensiebte empfängt im Heimspiel die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II (Platz 5) und will sich im letzten Saisonspiel für den Pokal warmwerfen. Am 30. April geht es für die Frauen nämlich um den Pokal. Im Heim-Turnier heißt die erste Aufgabe SC Trebbin. In einem möglichen Finale würde es dann gegen Blau-Weiß Dahlewitz oder die HV Luckenwalde 09 II gehen. Vorher gilt es aber erstmal, sich mit Ahrensdorf zu beschäftigen. Coach Kilian Kerbs: "Ahrensdorf ist sicher der Favorit, aber wir können jeden schlagen. Wir wollen uns Selbstvertrauen für das Pokalturnier holen. Dieses Turnier gewinnen können wir nur mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung. Die Generalprobe ist jetzt gegen Ahrensdorf."

Vor den Frauen spielt die weibliche B-Jugend vor. Gegen den Tabellenführer MBSV Belzig wollen die Mädels nach der 11:24-Pleite beim HSC Potsdam diesmal einen besseren Tag erwischen. "Wir wollen uns natürlich vernünftig in die Sommerpause verabschieden. Gegen den Tabellenführer zuhause zu spielen ist doch wunderbar. Wir möchten uns mit einer starken Leistung präsentieren", so Coach Kerbs.

 

Die Heimspiele des Wochenendes im Überblick

16.04.2016 13.30 Weibliche B-Jugend MBSV Belzig 
  16.00 MTV-Frauen HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II
  18.30 1. Männer Grün-Weiß Finsterwalde II
17.04.2016 16.00 Männliche A-Jugend Grün-Weiß Werder