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Der Drittligst 1. VfL Potsdam bekommt zur Saisoneröffnung einen Hochkaräter in die MBS-Arena. Zur Teampräsentation kommen die Füchse Berlin nach Potsdam. Am 1. September kommt der Europapokalsieger zum VfL, bestreitet um 19.30 Uhr ein Trainingsspiel gegen die Potsdamer. Karten gibt es für 8 € an der Abendkasse und für 7 € im Vorverkauf. 

Drei Tage zuvor beginnt für Potsdam bereits die Saison in der 3. Liga. Am 29. August treten die Adler beim HSV Hannover an, zwei Wochen zuvor geht es gegen die GWD Minden im DHB-Pokal ran. Die Füchse müssen gegen die SG LVB Leipzig ran.

VfL-Präsident will mehr Event in der Halle

Passend zum Kracher der Saisoneröffnung erklärte VfL Präsident Norbert Ahrend (48) in einem Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung, was er sich für die neue Saison wünscht. Mit dem Zuschauerschnitt von 772 war der promovierte Wirtschaftsinformatiker nicht zufrieden. "Die Halle muss voller werden", sagt Ahrend der MAZ. "Platz gibt es genug, auch wenn wir im Ligadurchschnitt schon gut da stehen", so der Präsident. Er will dafür das Umfeld ausbessern, denn von zwei mehr geworfenen Toren kommen nicht gleich mehr Zuschauer in die Halle. "Wir haben Ideen und werden auch einiges davon ausprobieren." Bisher habe der VfL Handball nur als das Handballspiel angesehen, "aber zumindest die Heimspiele müssen zu einem Event werden. Wir müssen, abhängig vom Spieltag, das Drumherum noch attraktiver machen", erklärt Ahrend.

Mit einem deutlich höheren Zuschauerschnitt rechnet der promovierte Wirtschaftsinformatiker jedoch erst, wenn der Drittligist in die 2. Liga aufgestiegen ist. In der kommenden Saison will der Tabellensiebte der Vorsaison unter die Top 5 der Liga. Der Aufstieg ist noch nicht das Ziel. "Das ist sowohl aus sportlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht in der kommenden Saison noch nicht möglich", erklärt Ahrend. In der Mannhschaft gebe es einen Umbruch, ein neuer rechter Rückraum soll noch kommen. Lange warten will Ahrend mit dem Angriff auf die 2. Liga allerdings nicht. "Wir wollen 2016 definitiv angreifen. Wir planen bis dahin sowohl sportlich als auch wirtschaftlich die Kraft zu haben, ganz oben dabei zu sein. Wir mussten dieses Jahr die Kostenstruktur in den Griff bekommen und auch auf der Einnahmeseite kreativer werden".