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Heimniederlage gegen Werder

MTV-Frauen vom Pech verfolgt

mtv werder

 

von Julia Ehmig

Auch am vergangenen Wochenende lief spielerisch und technisch nicht alles wie geplant für die Frauen des MTV Wünsdorf. Gegen die Gäste vom HV Grün-Weiß Werder wurden bei der 15:19-Niederlage zwei wichtige Punkte vergeben. Geleitet wird das Spiel von den Unparteiischen aus Dahlewitz. An diesem Tag eher ein schlechtes Omen für unsere Frauen.

Zu Beginn des Spiels sah das noch ganz anders aus. Wünsdorf eröffnet mit dem ersten Treffer und zeigt sich souverän in Angriff und Abwehr. Allerdings verlangen die Gäste dem MTV auch nichts Unmögliches ab. Nach 15 Minuten steht es bereits 5:1 für den MTV. Woher nach dieser Phase der plötzliche Einbruch kommt, ist nicht nachvollziehbar. Innerhalb kürzester Zeit gelingt Werder der Ausgleich und kurz darauf auch die Führung zum 5:7. Trainer Kilian Kerbs sieht schwarz und zieht fünf Minuten vor der Pause die grüne Karte. Nach einer personellen Veränderung soll wieder mehr Druck auf die Abwehr aufgebaut werden und unsere Schnelligkeit genutzt werden. Leider fiel bis zur Halbzeit nur noch ein Tor. Die Gäste nutzen in diesen Minuten die schwache Phase des MTVs und erhöhen auf 6:9.

In der zweiten Halbzeit sieht das nicht viel besser aus. Immernoch kommt es zu halbherzigen Torabschlüssen und unkonzentrierten Aktionen sowohl in Abwehr als auch im Angriff.

Spielerisch machen beide Teams keine großen Sprünge. Die MTV-Frauen spielen oft parallel zur Deckung und können somit keine Torgefahr ausstrahlen. Auch das Überzahlspiel gelingt in diesem Spiel nicht. Lediglich der Wille, Punkte zu holen und in diesem Spiel nicht ganz zu versagen, bringt noch einige Torerfolge und gute Abschlüsse. Das Aufeinandertreffen endet beim Stand von 15:19.

Werder nutzt an diesem Tag die Gunst der Stunde und nimmt durch viel Fleiß die zwei Punkte mit nach Hause. Nun geht es erstmal in die nächsten zwei spielfreien Wochenenden. Genug Zeit also um an den Fehlern zu arbeiten und weiter an den Spielzügen zu pfeilen. Die Stimmung lässt sich das Team trotzdem nicht nehmen. Der Blick richtet sich vielmehr auf das Spiel gegen den HSC Potsdam am 18. Februar.