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Unnötiger Punkterverlust gegen Teltow/Ruhlsdorf II

Niederlage zum Jahresschlusspfiff

frauen teltow

von Julia Ehmig

Die Frauen des MTV Wünsdorf erlebten nach einer starken HInrunde einen bitteren Abschluss des Handballjahres 2017 und mussten sich den Gästen aus der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II 25:26 geschlagen geben. Der Blick auf die Tabelle ließ im Vorfeld ein knappes Spiel auf Augenhöhe erahnen. Beide Teams waren vor dem Spiel punktgleich. Lediglich die geringfügig bessere Tordifferenz brachte Teltow /Ruhlsdorf vor den MTV auf den dritten Tabellenplatz.

Ins Spiel: Wie gewohnt kann das Wünsdorfer Trainerteam auf einen vollen Kader zurückgreifen und die Frauen sind motiviert, den sechsten Saisonsieg einzufahren. Gute Voraussetzungen für die nächsten 60 Minuten. In den ersten Minuten zeigt die Wünsdorfer Startsieben ein konsequentes Angriffs- und Abwehrspiel. Einfache Spielzüge führen zum gewünschten Torerfolg und den Gästen wird im Angriff nichts geschenkt. Bereits nach kurzer Zeit geht Wünsdorf mit 7:4 in Führung. Auch die Nachwuchsspieler sind wieder voll eingebunden und können sich beweisen. Sowohl Alessa Brunk als auch Angelique Hirschfeld können sich an diesem Tag erstmals in die Torschützenliste eintragen. Beim Stand von 14:12 geht es in die Pause.

Verletzungsbedingt startet der MTV geschwächt in die zweite Halbzeit. Außerdem kassieren die MTV-Frauen innerhalb kürzester Zeit vier Zeitstrafen. Gestärkt durch das Tief auf Seiten der Gastgeber gehen die Frauen der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II erstmals mit drei Toren in Führung. Nach Anbruch der letzten zehn Spielminuten wird nochmal ordentlich gebissen und gekämpft. Eine starke Aufholjagd des MTV, die kurz vor dem Schlusspfiff mit dem Ausgleich belohnt wird. Beim Ertönen der Sirene zeigt die Anzeigetafel ein 25:25. Die Schiedsrichter aus Werder geben einen letzten Freiwurf für die Gäste. Teltows Nummer 41 nimmt die Verantwortung in die Hand, wirft den Ball über den Wünsdorfer Block direkt unter die Latte. Torfrau Alina Henkel bleibt in dieser Situation chancenlos, versucht den Ball noch rauszuschlagen. Die Schiedsrichter geben das Tor. Vielleicht in dieser Situation umstritten, ob sich der Ball in vollem Umfang hinter der Torlinie befand. Nichtsdestotrotz bitter für Wünsdorfs Frauen. Die Enttäuschung sichtlich groß.

„Auch wenn wir hier keine Punkte gewinnen konnten, haben wir bewiesen, dass wir kämpfen können und nicht den Kopf in den Sand stecken", so Mannschaftsbetreuerin Daniela Brunk mit aufmunternden Worten. Im neuen Jahr heißt es jetzt umso mehr, die Zähne zusammenzubeißen und die Rückrunde ebenso stark wie die Hinrunde zu beginnen und konstant an die guten Leistungen anzuknüpfen.

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